Marco Grüll hat sich beim SV Werder Bremen rechtzeitig vor dem Bundesliga-Auftakt beim SC Freiburg wieder stärker in den Vordergrund gespielt. Nachdem der Offensivmann in den wegweisenden Spielen vor Bundesliga-Beginn zunächst auf der Bank Platz nehmen musste, hinterließ er im Testspiel gegen den SV Meppen einen positiven Eindruck bei Cheftrainer Daniel Thioune.
Mit dem grundsätzlichen Auftreten seiner Mannschaft war Thioune in dieser Partie zunächst nicht einverstanden. Nach deutlichen Worten in der Halbzeit habe sich jedoch eine Reaktion gezeigt. Grüll wusste seinerseits die Gelegenheit zu nutzen. „Grüll hat dieses Spiel angenommen und sich vielleicht mal wieder ein bisschen hübsch gemacht, um sich zu zeigen“, erklärte der Werder-Coach am Freitag mit lebendiger Bildsprache.
Damit hält sich der Offensivspieler für das Gastspiel in Freiburg im Rennen um Spielzeit. „Ich sehe ihn auch“, betonte Thioune. Sollte der 28-Jährige am Wochenende tatsächlich „eine größere Rolle“ spielen im Kader, könne dies auch anderen Spielern zeigen, wie schnell man sich mit entsprechenden Leistungen wieder nach vorne arbeiten könne.
Eine Chance auf die Startelf könnte sich für Grüll auf der linken Seite ergeben. Dort begann im DFB-Pokal gegen Lüneburg Samuel Mbangula, der allerdings einen enttäuschenden Auftritt hinlegte und bereits zur Pause ausgewechselt wurde. Grüll, der sowohl bei der Generalprobe als auch beim 3:0-Pokalerfolg zunächst nur Ersatz war, hat seine Argumente für mehr Einsatzzeit womöglich zur richtigen Zeit geliefert.
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