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Jarell Quansah hat durch die lange Weltmeisterschaft mit England und den anschließenden Urlaub offenbar noch einen kleinen Rückstand bei Bayer 04 Leverkusen. Der Verteidiger stieg spät in die Vorbereitung ein und konnte zuletzt im Pokal noch nicht so viele Minuten sammeln. In den Tests kam er zuvor gar nicht zum Einsatz. Somit könnte er beim Bundesliga-Auftakt in Elversberg erst mal nur auf der Bank sitzen.

 

„Die WM-Fahrer – auch Neuzugang Facundo Medina (Argentinien) – haben noch nicht die Minuten bekommen, um so bereit zu sein wie die anderen. Das geht Schritt für Schritt“, machte Trainer Carles Martínez auf der Pressekonferenz am Freitagvormittag klar. Somit dürfte er mit der selben Viererkette wie im Pokal gegen Wiesbaden starten – also mit Lucas Vázquez als Rechtsverteidiger, Miguel Gutierrez links und Loïc Badé in der Innenverteidigung neben dem neuen Kapitän Edmond Tapsoba.

 

„Aber Jarell ist sehr wichtig für uns“, lobt Martínez Quansah und plant ihn in den kommenden Wochen voll ein. Vornehmlich soll seine Hauptaufgabe weiterhin im Abwehrzentrum liegen „Jarells Profil ist klar: Er ist eher zentraler Innenverteidiger als Außenverteidiger. Er kann Räume gut abdecken und ist sehr ruhig mit dem Ball. Aber es ist auch wahr, dass er ein Spieler ist, der uns beide Positionen geben kann: rechter Innenverteidiger und auch Rechtsverteidiger.“

 

Auch die Flexibilität zeichnet Quansah also aus und macht ihn so attraktiv für seinen Trainer. Wenn der 23-Jährige durch mehr Minuten und Trainingseinheiten die Intensität steigern kann, wird er gewiss wieder ein ernsthafter Kandidat für die Startelf in Leverkusen sein.

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