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Cyriaque Irié kommt beim SC Freiburg immer besser in Fahrt. Beim 4:1-Erfolg im Conference-League-Rückspiel gegen den Motherwell FC durfte der Rechtsaußen von Beginn an ran und rechtfertigte das Vertrauen von Cheftrainer Julian Schuster mit einer sehr auffälligen Vorstellung. In der zweiten Halbzeit belohnte er sich mit einem eigenen Treffer.

 

Schon zuvor hatte der 21-Jährige immer wieder den Abschluss gesucht und unter anderem die Latte getroffen. Dass Irié überhaupt über die komplette Spielzeit gehen konnte, ist angesichts seiner schwierigen vergangenen Saison ein positives Zeichen. Damals war der hochveranlagte Offensivmann unter anderem durch eine Malaria-Erkrankung ausgebremst worden.

 

In diesem Sommer sieht die Situation deutlich besser aus. „Er ist gesund durch die Vorbereitung gekommen. Man sieht es ihm an, er hat sehr viel Kraft, um eben heute auch 90 Minuten spielen zu können“, erklärte Schuster nach der Partie. Bereits in der Vorbereitung hatte Irié positiv auf sich aufmerksam gemacht.

 

Irié bietet Freiburg eine besondere Komponente

Auch seine Startelfnominierung gegen Motherwell hatte sich der Flügelspieler laut Schuster mit seinen vorherigen Leistungen erarbeitet. „Er hat es sich eben heute auch verdient, starten zu dürfen“, betonte der Coach und verwies darauf, wie Irié seine Situation annehme und sich kontinuierlich verbessere.

 

Grundsätzlich bringt der Rechtsaußen Fähigkeiten mit, die im Freiburger Aufgebot gefragt sind. „Wir wissen, dass er eine gewisse Komponente hat, die unserem Kader auch gut tut“, erklärte Schuster über das Kraftpaket.

 

Nach seinem Treffer lief Irié direkt in Richtung Trainer, wo die Freude über sein Erfolgserlebnis groß war. Einen besonderen Hintergrund hatte der Jubel laut Schuster allerdings nicht. Er selbst habe dort lediglich „zufällig“ gestanden. Viel wichtiger: Die Reaktion der gesamten Bank zeigte, wie sehr die Mitspieler Irié den Treffer gönnten.

 

Nach der gesundheitlich schwierigen Vorsaison deutet bei Irié derzeit vieles in die richtige Richtung. Der Offensivspieler ist fit durch die Vorbereitung gekommen, kann wieder über 90 Minuten gehen und hat sich mit seinen jüngsten Auftritten sportlich empfohlen. Damit dürfte er auch für das Bundesliga-Heimspiel gegen Werder Bremen am Sonntag eine ernsthafte Option sein.

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