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Felix Keidel hat sich bei der SV Elversberg in der Vorbereitung auf der Sechs in den Vordergrund gespielt. Das hat er unter anderem einer langen Vergangenheit in der Rolle zu verdanken, weshalb Vincent Wagner diese Entwicklung auch gar nicht außergewöhnlich findet.

 

Der Trainer stellte auf der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Auftakt gegen Bayer 04 Leverkusen klar, dass die Position für den 23-Jährigen keineswegs neu ist: „Felix Keidel ist ein Zentrumsspieler. Er ist in Ingolstadt irgendwann als Ausweichposition in der Außenverteidigung gelandet, aber grundsätzlich ist er ein zentraler Mittelfeldspieler. Theoretisch kommt er jetzt einfach nach Hause zurück.“

 

Vor allem mit seinem läuferischen Profil erfüllt Keidel die Anforderungen des Trainers. „Wir brauchen unheimlich viel Laufarbeit auf der Position, gerade in Phasen, in denen wir mehr hinterherlaufen. Felix kann unheimlich viel und schnell laufen, hat dazu echt gute Standardsituationen“, erklärte Wagner.

 

Keidel soll zur Persönlichkeit reifen

Unter anderem durch den Ausfall von Freddie Schmahl erhielt Keidel seine Chance und wusste diese offenbar voll zu nutzen. „Er hat es von Tag eins an außergewöhnlich gut gemacht. Demzufolge hat er sich einen kleinen Vorsprung erarbeitet“, lautet die Zwischenbilanz.

 

Entwicklungspotenzial sieht Wagner noch bei Keidels Auftreten. Er dürfe „an Persönlichkeit noch deutlich zulegen“, so Elversbergs Coach, aber das komme mit der Zeit. „Erfahrung holt man sich ja nur durchs Spielen und Machen.“

 

Damit hat sich Keidel unmittelbar zum Saisonstart eine gute Ausgangslage im Kampf um einen dauerhaften Platz in der erste Elf verschafft.

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Basis: Vorsaison

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