Eintracht Frankfurt muss zum Start der neuen Bundesliga-Saison beim 1. FC Union Berlin (Samstag, 15:30 Uhr) auf Ritsu Dōan verzichten. Trainer Adi Hütter bestätigte am Donnerstag auf der Pressekonferenz, dass die Partie für den zuletzt muskulär angeschlagenen Offensivspieler noch zu früh kommt.
Dōan hat inzwischen mit der Reha begonnen und absolvierte am Donnerstag bereits Laufeinheiten auf dem Platz. Am Freitag soll er teilweise ins Mannschaftstraining integriert werden. Dennoch möchte die Eintracht kein Risiko eingehen. Hütter rechnet damit, den 28-Jährigen in der kommenden Woche wieder vollständig zur Verfügung zu haben.
Neben der Verletzungssituation wurde der Coach auch auf das kolportierte Interesse von Al-Ittihad angesprochen. Einen Abschied seines Schützlings möchte Hütter ausdrücklich nicht: „Er spielt eine gewichtige Rolle in unserer Mannschaft und kann den Unterschied ausmachen.“
Mit den Spekulationen beschäftigt sich der Österreicher aktuell allerdings nicht intensiver. Solange das Transferfenster geöffnet sei, könne man gewisse Entwicklungen nicht beeinflussen. Von Sportvorstand Markus Krösche habe Hütter keine Informationen über einen möglichen Wechsel erhalten. „Deswegen nehme ich es nicht zu ernst“, erklärte der Eintracht-Coach.
Dōan bleibt somit trotz der Gerüchte fest in den sportlichen Planungen. Zunächst steht für den Japaner allerdings die vollständige Rückkehr ins Mannschaftstraining im Vordergrund.
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