Bei Eintracht Frankfurt ist vor dem Bundesliga-Start beim 1. FC Union Berlin (Samstag, 15:30 Uhr) noch offen, wer zwischen den Pfosten stehen wird. Der bevorstehende Wechsel von Noah Atubolu ist zwar weitgehend geklärt, eine Entscheidung zwischen dem Neuzugang und Kauã Santos hat Trainer Adi Hütter für die Partie aber noch nicht getroffen.
„Die Tinte ist noch nicht trocken. Wir gehen davon aus, dass Noah Atubolu im Laufe des Tages die Unterschrift unter den Vertrag setzt“, erklärte Hütter am Donnerstag auf der Pressekonferenz. Anschließend sollen Gespräche mit Atubolu und Torwarttrainer Jan Zimmermann folgen. „Dann werden wir uns entscheiden, wer Samstag im Tor steht.“
Santos hatte zuletzt beim 11:0-Erfolg im DFB-Pokal gegen den SC St. Tönis einen Einsatz erhalten. Ob der Brasilianer auch zum Bundesliga-Start beginnt oder Atubolu unmittelbar nach seiner Verpflichtung übernimmt, soll sich somit erst kurzfristig entscheiden. Hütter will zunächst auch die Mannschaft über seine Entscheidung informieren.
Unabhängig vom Auftaktspiel machte der Coach allerdings deutlich, welche Rolle für Atubolu perspektivisch vorgesehen ist. „Wir haben Noah nicht als Nummer zwei, sondern als Nummer eins geholt“, stellte Hütter klar. Medienberichten zufolge wechselt der 24-Jährige zunächst auf Leihbasis vom SC Freiburg nach Frankfurt, wobei eine Kaufpflicht in Höhe von 13 Millionen Euro vereinbart sein soll.
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