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Hinter einem Einsatz von Frederik Rønnow zum Bundesliga-Auftakt des 1. FC Union Berlin gegen Eintracht Frankfurt steht weiterhin ein Fragezeichen. Der Torhüter ist nach seinen Adduktorenproblemen inzwischen zwar wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen, befindet sich aber noch auf dem Weg zurück zu seiner vollständigen Leistungsfähigkeit.

 

„Er ist noch fraglich. Wir müssen schauen, wie die Entwicklung ist“, erklärte Cheftrainer Mauro Lustrinelli auf der Pressekonferenz vor der Partie. Eine Entscheidung darüber, ob Rønnow am Samstag bereits wieder zwischen den Pfosten stehen beziehungsweise im Kader sein kann, möchte der Coach daher noch nicht treffen. „Wir wissen, dass von einem auf den anderen Tag etwas passieren kann. Es ist noch zu früh, um etwas in diese Richtung zu sagen.“

 

Der 34-Jährige hatte erst in dieser Woche wieder mit dem Teamtraining begonnen. Entsprechend möchte Union seinem Stammkeeper die notwendige Zeit geben, um nach der längeren Pause wieder sein gewohntes Niveau zu erreichen.

 

Raab kann seine Chance nutzen

Bis dahin bietet sich Matheo Raab die Gelegenheit, auf sich aufmerksam zu machen. Der Sommer-Neuzugang hatte zuletzt beim 4:2-Erfolg im DFB-Pokal gegen Eintracht Braunschweig das Union-Tor gehütet und dabei laut Lustrinelli „eine gute Leistung“ gezeigt.

 

„Wir wollen warten, dass Freddie auf sein Topniveau kommt, und dann können wir uns Gedanken machen. Matheo kann in diesem Moment die Chance nutzen“, erklärte der Coach. Eine grundsätzliche Entscheidung in der Torhüterfrage ist damit öffentlich weiterhin nicht getätigt. Erst wenn alle Keeper ihr Topniveau erreicht haben, will Lustrinelli die weitere Rollenverteilung mitteilen.

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