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Jobe Bellingham erwischte beim 1:2 im Supercup gegen den FC Bayern München zuletzt nicht seinen besten Abend. Besonders sein Ballverlust vor dem zweiten Gegentreffer fiel ins Gewicht: Michael Olise nutzte die Situation und erzielte den letztlich entscheidenden Treffer zum zwischenzeitlichen 2:0 für die Münchner.

 

Cheftrainer Niko Kovač macht dem 20-Jährigen daraus allerdings keinen größeren Vorwurf. „Den Fehler beim zweiten Gegentreffer brauche ich ihm nicht zu zeigen. Das weiß er selbst“, erklärte der BVB-Coach auf der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Spiel gegen den Hamburger SV (Samstag, 18:30 Uhr).

 

Entscheidender war für Kovač die Reaktion seines Schützlings. Bellingham habe über die gesamte Spielzeit weiter intensiv gearbeitet und versucht, seinen Fehler auszubügeln. Als Beispiel nannte der Trainer einen späten Sprint, bei dem der Engländer Olise noch einholte: „Das zeigt, dass der Junge will und kann.“

 

Veerman erhöht den Konkurrenzdruck

Gleichzeitig hat sich die Situation im Dortmunder Zentrum durch die Verpflichtung von Joey Veerman verschärft. Der 27-Jährige wechselte für 22 Millionen Euro von der PSV Eindhoven zum BVB und sorgt damit für zusätzliche Konkurrenz im zentralen Mittelfeld.

 

Eine Sonderstellung genießt Bellingham bei Kovač nicht. „Wir haben einen guten Kader und doppelt, zum Teil auch dreifach besetzte Positionen. Da muss sich jeder Spieler der Konkurrenz stellen“, stellte der Coach klar. Das betreffe nicht nur Bellingham, sondern die gesamte Mannschaft.

 

Nach dem schwierigen Supercup-Auftritt erhält der Youngster somit Rückendeckung von seinem Trainer, muss sich seinen Platz aber weiterhin verdienen. Mit Veerman steht nun ein weiterer namhafter Konkurrent für die Positionen im Dortmunder Mittelfeld bereit.

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