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Beim 1. FC Union Berlin ist das Fragezeichen auf der Torhüterposition vor dem Bundesliga-Auftakt gegen Eintracht Frankfurt (Samstag, 15:30 Uhr) noch nicht geklärt. Matheo Raab formulierte in einer Medienrunde obendrein klare Ambitionen auf den Posten zwischen den Pfosten und untermauerte seinen Anspruch, die neue Nummer eins bei den Köpenickern zu werden.

 

Der 27-Jährige stellte klar, mit welcher Erwartungshaltung er an die Alte Försterei gewechselt ist: „Ich bin zu Union gekommen, um perspektivisch die Nummer eins zu werden. Das hat der Verein mir auch so commited.“

 

Nachdem er im DFB-Pokal gegen Eintracht Braunschweig (4:2) im Tor gestanden hatte, geht Raab selbstbewusst in den Liga-Start: „Ich geh mal davon aus, dass es keine einmalige Entscheidung war. Ich will mich nicht mehr aus dem Kasten rausnehmen lassen.“

 

Erwartungen weiterhin bei Rønnow als Nummer eins

Eine oEntscheidung über das Startelfmandat für das Frankfurt-Spiel hat Cheftrainer Mauro Lustrinelli den Schlussmännern bislang noch nicht mitgeteilt. Zwar stieg Vorjahres-Stammkeeper Frederik Rønnow, der in der Vorbereitung verletzungsbedingt keine Option war, erst in dieser Woche wieder ins Mannschaftstraining ein, gilt intern nach seinen konstant starken Leistungen der vergangenen Jahre aber weiterhin wohl als erste Wahl.

 

Raab muss als Herausforderer seine forschen Worte nun auch auf dem Platz untermauern, um den dänischen Routinier tatsächlich zu verdrängen. Selbst dann ist fraglich, ob Lustrinelli seinen dritten Kapitän nach Christopher Trimmel und Rani Khedira aus dem Kasten nimmt.

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