Bei Noah Atubolu zeichnet sich eine Lösung im Transferpoker ab. Wie der kicker berichtet, hat der Torhüter seinen ursprünglich bis 2027 laufenden Vertrag beim SC Freiburg in dieser Woche verlängert. Absolut Fussball und BILD berichten ebenfalls darüber. Der Schritt soll allerdings keinen Verbleib im Breisgau einleiten, sondern einen Wechsel zu Eintracht Frankfurt ermöglichen.
Da die Eintracht derzeit finanziell nur eingeschränkten Spielraum besitzt, wird über eine Leihe mit Kaufoption oder Kaufpflicht sowie eine Leihgebühr gesprochen. Dafür musste Atubolus Vertrag in Freiburg zunächst verlängert werden. Zwischen den Vereinen laufen laut dem Bericht bereits Gespräche über die konkreten Modalitäten.
Für den Sport-Club hat die Verlängerung gleichzeitig einen wichtigen Nebeneffekt: Sollte der Transfer nach Frankfurt doch noch scheitern, ist ein ablösefreier Abgang Atubolus im kommenden Sommer vom Tisch. Bei einem direkten Verkauf bewegen sich die Freiburger Ablösevorstellungen im Bereich von 15 Millionen Euro.
In Frankfurt soll der 24-Jährige möglichst schnell zur neuen Nummer eins werden. Die Hessen hoffen laut dem Bericht sogar darauf, den Transfer noch vor dem Bundesliga-Auftakt bei Union Berlin am Samstag abzuschließen.
Sollte Atubolu rechtzeitig zur Mannschaft stoßen und vor der Abreise nach Berlin bereits mit seinen möglichen neuen Teamkollegen trainieren können, wäre sogar ein Einsatz an der Alten Försterei denkbar. Andernfalls dürfte zunächst Kauã Santos zwischen den Pfosten bleiben. Ob die Vereine rechtzeitig eine Einigung über das Transfermodell erzielen, müssen nun die kommenden Tage zeigen.
Als mögliche Alternative hält sich die Eintracht laut BILD Jacob Widell Zetterström von Derby County offen, der aktuell als heißester Kandidat hinter Atubolu gilt. Kepa vom Arsenal FC sei dagegen kein Thema. Aktuell läuft es aber voraussichtlich auf Atubolu hinaus.
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Basis: Vorsaison








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