Der Hamburger SV gibt die Hoffnung auf eine Rückkehr von Fábio Vieira auch kurz vor dem Ende der Transferperiode nicht auf. Wie das Hamburger Abendblatt und BILD berichten, reiste Sportdirektor Claus Costa am Dienstag eigens nach London, um sich persönlich mit dem Offensivspieler auszutauschen und das anhaltende Interesse der Hamburger zu unterstreichen.
Zu einer Annäherung mit dem Arsenal FC führte die Reise allerdings nicht. Laut dem Hamburger Abendblatt traf Costa in London auch Arsenal-Sportdirektor Andrea Berta. Die Ablösevorstellungen der Vereine liegen weiterhin auseinander. Der HSV wäre den Berichten zufolge bereit, eine Ablöse im Bereich von 8 bis 9 Millionen Euro zu zahlen.
Arsenal hofft bis zum Deadline Day weiterhin auf einen anderen Interessenten, der eine deutlich höhere Summe für Vieira auf den Tisch legt. Zuletzt wurde unter anderem die AC Mailand mit dem Portugiesen in Verbindung gebracht. Sollte ein Verein ein wesentlich besseres Angebot abgeben, wären die finanziellen Möglichkeiten des HSV begrenzt. Die ursprünglich vereinbarte Kaufoption über 22 Millionen Euro ist längst verstrichen.
Ein wichtiger Faktor im Poker bleibt der Wunsch des Spielers. Laut dem Hamburger Abendblatt möchte Vieira nach seiner erfolgreichen Leihe weiterhin nach Hamburg zurückkehren. Mit dem 26-Jährigen selbst dürfte eine Einigung daher nicht das entscheidende Hindernis darstellen.
Der HSV setzt vielmehr darauf, dass Arsenal bis zum Transferschluss keine lukrativeren Alternativ-Angebote erhält. BILD zufolge stehen die Chancen der Hamburger gut, sollte am Ende lediglich ihre Offerte vorliegen. Vieira besitzt bei den Londonern noch einen Vertrag bis 2027 und gehörte zum Saisonauftakt nicht zum Kader.
Eine endgültige Entscheidung in der Personalie dürfte erst in den letzten Tagen vor dem Deadline Day fallen . . .


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