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Sebastian Hoeneß nimmt den Ausgang im Fall Ermedin Demirović sehr wohlwollend zur Kenntnis. Der Stürmer bleibt dem VfB Stuttgart bekanntermaßen erhalten. Nachdem er zuletzt mit einem möglichen Abschied in Verbindung gebracht worden war und insbesondere Galatasaray großes Interesse gezeigt hatte, entschied sich der 28-Jährige letztlich für einen Verbleib bei den Schwaben.

 

Stuttgarts Cheftrainer begrüßt das. „Natürlich bin ich aus Trainersicht sehr froh über Medo“, erklärte Hoeneß auf der Pressekonferenz vor dem Bundesliga-Auftakt gegen den FC Bayern München. Demirović sei in den vergangenen beiden Jahren wichtig gewesen.

 

Darüber hinaus besitze er einen hohen Stellenwert abseits des Platzes. „Was vielleicht nicht jeder weiß, ist, wie groß sein Wert innerhalb der Mannschaft ist“, betonte Hoeneß. Dem Angreifer bescheinigte er, „in alle Richtungen positiv“ zu wirken. Entsprechend sei es auch für das gesamte Team eine gute Nachricht, dass Demirović weiterhin zum Kader gehört.

 

Hoeneß sieht drei Stürmer nicht als Luxus

Mit Demirović, Deniz Undav und Dženan Pejčinović verfügt Stuttgart nun über drei Optionen für das Sturmzentrum. Als Überangebot betrachtet Hoeneß diese Konstellation angesichts der anstehenden Belastung allerdings nicht. Bis März stünden in der Champions-League-Saison nahezu ausschließlich Englische Wochen an, zudem spiele der VfB häufig mit zwei Spitzen.

 

„Dann ist der Wunsch nachvollziehbar, mindestens drei Stürmer zu haben“, erklärte Hoeneß. Pejčinović könne dabei noch nicht zu den gestandenen Angreifern gezählt werden, auch wenn sich das nach Einschätzung des Trainers schnell ändern wird. Mit zwei erfahrenen Kräften und dem aufstrebenden Pejčinović sieht Hoeneß den VfB im Angriff vielmehr so aufgestellt, „wie es notwendig ist für eine Champions-League-Saison“. Einen „Riesenluxus“ könne er darin nicht erkennen.

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