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Marin Ljubičić hat sich beim 1. FC Union Berlin mit seinem starken Auftritt im DFB-Pokal eindrucksvoll zurückgemeldet. Beim 4:2-Erfolg gegen Eintracht Braunschweig avancierte der Stürmer nach seiner Einwechslung mit zwei Treffern und einer Vorlage zum Matchwinner. Dennoch ist seine Zukunft bei den Eisernen weiterhin nicht abschließend geklärt.

 

Im Angriff hat Ljubičić derzeit das Nachsehen gegenüber dem umworbenen Ilyas Ansah und Emmanuel Latte Lath, die gegen Braunschweig den Doppelsturm bildeten. Seine Qualitäten als Joker konnte der Kroate allerdings schon mehrfach unter Beweis stellen: In 16 Einsätzen als Einwechselspieler kommt er auf fünf Tore und zwei Vorlagen.

 

Trainer Mauro Lustrinelli hob nach dem Pokalspiel insbesondere Ljubičićs Einsatz und seine Fähigkeiten im Strafraum hervor. Auch Vize-Kapitän Rani Khedira lobte dessen Verhalten trotz der bislang schwierigen Situation: „Auch, wenn er bei uns nicht im Kader stand, hat er immer Vollgas gegeben und nie schlechte Stimmung in die Mannschaft gebracht.“

 

Erneute Leihe bleibt ein Thema

Ljubičić selbst möchte sich nach einer schwierigen vergangenen Saison bei Union durchsetzen. „Jetzt bin ich zurück, um dem Team und dem Coach zu zeigen: Ich bin fit. Ich möchte hier bleiben“, erklärte der 24-Jährige. Gleichzeitig räumte er ein: „Es ist aber noch nichts final entschieden.“

 

Damit bleibt eine erneute Leihe bis zum Ende der Transferperiode grundsätzlich im Raum. Bereits in der vergangenen Rückrunde war Ljubičić an Fortuna Düsseldorf verliehen, wo ihn zunächst Oberschenkelprobleme ausbremsten und er in neun Einsätzen ohne Treffer blieb. Nun hat er in Berlin mit seinem Pokalauftritt wichtige Pluspunkte gesammelt. Ob diese für eine dauerhafte Rolle im Union-Kader reichen, entscheidet letztlich Trainer Lustrinelli.

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