Edin Džeko (40) hat beim FC Schalke 04 im DFB-Pokal deutlich mehr Einsatzzeit gesammelt als ursprünglich vorgesehen. Beim 5:2-Erfolg nach Verlängerung gegen den Halleschen FC kam der Stürmer nach rund einer Stunde ins Spiel und blieb bis zum Abpfiff auf dem Platz. Dabei hatte Trainer Miron Muslić im Vorfeld lediglich mit etwa 15 bis 20 Minuten für den Routinier geplant.
Die zusätzliche Belastung hielt Džeko nicht davon ab, entscheidenden Einfluss auf die Partie zu nehmen. In der 81. Minute verwandelte er einen Elfmeter zum zwischenzeitlichen 2:1. In der Verlängerung bereitete er zunächst den Treffer von Moussa Sylla zum 3:2 vor, ehe er kurz vor Schluss selbst zum 5:2-Endstand traf.
„Der Plan war heute sicherlich nicht, 60 Minuten zu spielen, aber er kann spielen. Das ist gut“, zeigte sich Muslić im Anschluss zufrieden. Dass Džeko trotz seines Alters weiterhin über besondere Fähigkeiten verfügt, habe er erneut unter Beweis gestellt. Der Coach hob insbesondere dessen „unglaubliche Qualität in der Box“, seine Präsenz und sein instinktives Verhalten hervor.
Neben Džeko freute sich Muslić darüber, dass sich mit Dejan Ljubičić, Sylla und Junior Adamu weitere Offensivkräfte in die Torschützenliste eintrugen. Dem Routinier schrieb er dennoch eine wichtige Rolle beim Umschwung zu: „Seine Einwechslung, seine Präsenz und die Tore haben natürlich auch zur Wende beigetragen.“
Nach der deutlich höheren Belastung als vorgesehen bleibt nun abzuwarten, welche Rolle Džeko beim Bundesliga-Auftakt beim FC Augsburg (Sonntag, 17:30 Uhr) einnehmen kann. Dass er auch über einen längeren Zeitraum helfen kann, hat der Angreifer in Halle jedenfalls bereits gezeigt.
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