Albert Grønbæk hat zum Pflichtspielauftakt des Hamburger SV ein Ausrufezeichen gesetzt. Beim 3:0-Erfolg im DFB-Pokal gegen den SC Verl schnürte der zentrale Mittelfeldspieler einen Doppelpack und bestätigte damit seine bereits in der Vorbereitung gezeigte Torgefahr.
Cheftrainer Merlin Polzin zeigte sich nach der Partie entsprechend angetan von seinem Schützling. „Albert weiß, was ich von ihm erwarte. Albert weiß auch, wie er der Mannschaft helfen kann“, erklärte der HSV-Coach.
Für Polzin ist vor allem entscheidend, dass Grønbæk seine individuellen Qualitäten in den Dienst der Mannschaft stellt. „Das macht er, es ist eine Riesenfreude, ihm zuzuschauen“, lobte der Trainer. Die aktuelle Entwicklung habe viel mit Vertrauen und den zahlreichen Gesprächen mit dem 25-Jährigen zu tun.
Grønbæk hatte in den vergangenen Jahren laut Polzin keine einfache Zeit und mit Verletzungen sowie mehreren Leihstationen zu kämpfen. In Hamburg soll der Däne nun dauerhaft Fuß fassen. „Wir hatten vollstes Vertrauen in ihn, auch wenn er die letzten Jahre nicht so abliefern konnte“, unterstrich Polzin.
Dieses Vertrauen schlug sich bereits im Sommer in einer festen Verpflichtung nieder: Nach seiner vorherigen Leihe holte der HSV Grønbæk für 4,5 Millionen Euro von Stade Rennes. Mit seinem Doppelpack gegen Verl lieferte der Mittelfeldspieler nun gleich zum Pflichtspielstart weitere Argumente für eine wichtige Rolle in der neuen Saison.
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