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Louis Lemke hat seinen starken Sommer beim Hamburger SV mit einem besonderen Erfolgserlebnis gekrönt. Beim 3:0-Sieg im DFB-Pokal gegen den SC Verl traf der Linksverteidiger und avancierte damit im Alter von 16 Jahren zum jüngsten Pokaltorschützen der HSV-Geschichte.

 

Dass Lemke bereits auf diesem Niveau zum Zug kommt, ist für Cheftrainer Merlin Polzin das Ergebnis einer kontinuierlichen Entwicklung. Seit Jahresbeginn trainiert der Youngster neben seinen Einsätzen für die U21 regelmäßig bei den Profis mit. „Er hat dann ehrlicherweise einfach richtig gute Leistungen gezeigt“, erklärte Polzin auf der Pressekonferenz nach der Partie.

 

Auch innerhalb der Mannschaft habe sich Lemke inzwischen Anerkennung erarbeitet. Die erfahrenen Spieler würden merken, „dass da nicht nur ein Talent ist, sondern jemand, der offen ist und hart arbeitet“. Einige Profis hätten den Nachwuchsspieler unter ihre Fittiche genommen und würden ihm unter anderem bei Themen wie Kraftraum, Regeneration und Trainingseinstellung Orientierung geben.

 

Polzin will Lemkes Unbekümmertheit bewahren

Besonders schätzt Polzin neben dem Fleiß die Unbeschwertheit des 16-Jährigen. Lemke sei sehr offen für Ratschläge und bringe gleichzeitig aufgrund seines jungen Alters eine besondere Freude am Fußball mit. Auf die Frage des Trainers, ob er für das Pokalspiel bereit sei, habe der Linksverteidiger schlicht geantwortet, „dass er sich einfach total freut“.

 

Genau diese Herangehensweise möchte der HSV bewahren. Gleichzeitig betonte Polzin die Verantwortung des Vereins, junge Talente zu schützen und behutsam zu begleiten. Eine Einsatzgarantie gibt es trotz Lemkes rasanter Entwicklung nicht: „Wenn sie gute Leistungen zeigen, kommen sie zum Einsatz. Und wenn es keine guten Leistungen sind, versuchen wir, sie besser zu machen.“

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