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Beim SV Werder Bremen ist die Zukunft von Salim Musah über das Ende der Transferperiode hinaus klar geregelt. Nachdem dessen Berater zuletzt öffentlich Unzufriedenheit über die geringe Einsatzzeit im DFB-Pokal geäußert und damit Spekulationen über einen möglichen Abschied ausgelöst hatte, stellte der Verein nun klar: Ein Wechsel des Stürmers ist kein Thema.

 

„Salim hat eine gute Vorbereitung gespielt und ist ein wichtiger Bestandteil unseres Profikaders“, erklärte Leiter Profifußball Peter Niemeyer gegenüber der DeichStube. Musah genieße eine hohe Wertschätzung. „Ihn in diesem Sommer abzugeben, ist ausgeschlossen, weil wir fest mit ihm planen.“

 

Auslöser der Diskussion war Musahs kurzer Einsatz beim 3:0 gegen den Lüneburger SK Hansa. Sein Berater Danny Bachmann hatte anschließend erklärt, die Entscheidungen im Pokalspiel würden nicht zu den zuvor geführten Gesprächen passen. Bei Werder sorgten diese Aussagen laut dem Bericht für Irritationen. Weiteren Klärungsbedarf sieht Niemeyer jedoch nicht, da die jeweiligen Standpunkte bereits besprochen worden seien.

 

Konkurrenz im Sturm bleibt groß

Wie viel Spielzeit Musah künftig erhält, ist dennoch offen. Mit Niclas Füllkrug und Cedric Itten hat Werder im Sommer zwei Mittelstürmer verpflichtet. Im von Trainer Daniel Thioune bevorzugten 4-3-3-System steht zudem lediglich ein Platz im Sturmzentrum zur Verfügung.

 

Eine zusätzliche Perspektive könnte sich für den 20-Jährigen durch eine taktische Anpassung ergeben. Thioune hatte nach der Verpflichtung Füllkrugs angekündigt, künftig auch über einen Doppelsturm nachdenken zu wollen.

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