Giannis Konstantelias hat bei Borussia Dortmund einen vielversprechenden Einstand hingelegt. Der Neuzugang kam bei der 1:2-Niederlage im Franz-Beckenbauer-Supercup gegen den FC Bayern München zur zweiten Halbzeit in die Partie und wusste trotz seiner kurzen Eingewöhnungszeit direkt zu überzeugen.
Besonders beim Dortmunder Anschlusstreffer hinterließ der 23-Jährige seine Spuren. Konstantelias zog nach innen und setzte Daniel Svensson in Szene, der anschließend für Torschütze Fábio Silva auflegte. „Giannis hat es richtig gut gemacht“, lobte Trainer Niko Kovač laut kicker. Die Entstehung des Treffers sei „schon hohe Schule“ gewesen.
Auch Sportdirektor Ole Book zeigte sich angetan. Konstantelias habe „richtig Schwung gebracht, hat Tempo gezeigt, Dribbling und das Tor eingeleitet“. Bemerkenswert: Erst am Freitag hatte der Grieche erstmals mit seinen neuen Mannschaftskollegen trainiert. Zuvor war er nach Abschluss seines Transfers aufgrund privater Angelegenheiten noch einmal nach Thessaloniki gereist.
Viel Anlaufzeit scheint Konstantelias entsprechend nicht zu benötigen. Laut kicker ist es sehr wahrscheinlich, dass der Offensivspieler beim Bundesliga-Auftakt gegen den Hamburger SV am kommenden Samstag erstmals von Beginn an aufläuft. Kovač sieht zwar noch Arbeit vor sich, körperlich ist Konstantelias derzeit aber bereits weiter als sein Landsmann Konstantinos Karetsas, dem der Coach aktuell rund 60 Minuten zutraut.
Neben den beiden Griechen feierten gegen Bayern auch Joey Veerman und Joane Gadou ihr BVB-Debüt. „Alle vier haben gezeigt, warum wir sie verpflichtet haben“, zog Kovač ein positives Fazit zu seinen Neuzugängen. Besonders Konstantelias hat sich mit seinem ersten Auftritt direkt für eine größere Rolle zum Bundesliga-Start empfohlen.




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