Für einen Platz in der Bremer Anfangsformation kommt Paul Erevbenagie aus Sicht von Daniel Thioune derzeit noch nicht infrage. Nach dem 3:1 im Testspiel gegen den SV Meppen ordnete der Trainer des SV Werder Bremen den Entwicklungsstand des 19-Jährigen gegenüber der DeichStube ein und machte deutlich, dass der Youngster noch Zeit benötigt.
„Paul hatte ich noch nicht unter Wettkampfbedingungen gesehen. Letzte Woche gegen Auxerre hat man gemerkt, dass er noch Zeit braucht. Aktuell sprechen wir bei ihm noch nicht von einem Starter“, erklärte Thioune. Gleichzeitig traut er Erevbenagie bereits zu, einer Partie als Einwechselspieler etwas zu geben: „Er kann einem Spiel etwas geben, frische Impulse setzen – und das kann auch über wenige Minuten geschehen. Dann scheue ich mich nicht davor, ihn auf den Platz zu stellen.“
Vor allem gegen den Ball sieht Thioune noch Entwicklungspotenzial. „Es ist ein offener Konkurrenzkampf. Der Junge braucht noch ein bisschen Zeit, das hat man heute (im Testspiel gegen Meppen) auch gesehen. Im Defensivverhalten funktioniert noch nicht alles. Aber ich mag diese Unbekümmertheit und diese Frische.“
Erevbenagie bleibt damit zunächst eher eine Option von der Bank. Der Schritt in Richtung Startelf kommt für das 19-jährige Offensivtalent nach Thiounes Einschätzung aktuell noch zu früh.
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