Youngster Salim Musah musste sich beim 3:0-Erfolg des SV Werder Bremen gegen den Lüneburger SK Hansa mit einer Nebenrolle begnügen. Trotz einer überzeugenden Sommervorbereitung wurde der Angreifer erst in der 84. Minute eingewechselt und kam in der kurzen verbleibenden Spielzeit noch auf sieben Ballkontakte. Sein Berater Danny Bachmann zeigt sich mit dieser Entscheidung nun deutlich unzufrieden.
„Salim hat die bisherigen Leistungen in der Bundesliga mit der gezeigten Vorbereitung klar bestätigt. Natürlich müssen wir uns jetzt unsere Gedanken machen, denn die Entscheidungen im Pokalspiel passen nicht ansatzweise zu den letzten Gesprächen mit den Verantwortlichen“, erklärte Bachmann gegenüber BILD.
Im Sturmzentrum hatte Trainer Daniel Thioune zunächst auf Rückkehrer Niclas Füllkrug gesetzt. Nach einer Stunde kam mit Cedric Itten ein weiterer Neuzugang für ihn in die Partie. Musah erhielt seine Chance dagegen erst sechs Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit, als er für Jens Stage eingewechselt wurde.
Die geringe Einsatzzeit sorgt im Umfeld des 20-Jährigen damit schon vor dem Bundesliga-Auftakt für Gesprächsbedarf.
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