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Beim ersten Pflichtspiel der neuen Saison hat der FC Bayern München ein deutliches Zeichen in der Personalie Sacha Boey gesetzt. Der Rechtsverteidiger gehörte beim 2:1-Erfolg im Supercup gegen Borussia Dortmund nicht zum Spieltagskader. Wie Sportvorstand Max Eberl erklärte, war dies keine sportliche Momentaufnahme: Die Münchner planen weiterhin nicht mit dem 25-Jährigen und setzten deshalb bewusst auf andere Spieler.

 

Damit bestätigt sich die bereits Ende Juli kommunizierte Situation. Boey war damals gemeinsam mit João Palhinha und Bryan Zaragoza darüber informiert worden, dass er in den Planungen von Trainer Vincent Kompany keine Rolle mehr spielt und sich nach einem neuen Verein umsehen soll. Während der Vorbereitung kam der Franzose dennoch mehrfach zum Einsatz und hinterließ dabei durchaus ordentliche Eindrücke. Zum Pflichtspielstart blieb ihm nun allerdings sogar ein Platz auf der Bank verwehrt.

 

Bislang hat sich auf dem Transfermarkt allerdings noch keine entscheidende Bewegung ergeben. Boey war im Januar 2024 für rund 30 Millionen Euro vom Galatasaray SK verpflichtet worden und besitzt in München einen Vertrag bis 2028. Gut eine Woche vor dem Ende des Sommer-Transferfensters bleibt offen, ob sich noch ein Abnehmer für den Außenverteidiger findet.

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