Niclas Füllkrug hat bei seiner Rückkehr zu Werder Bremen direkt ein erstes Erfolgserlebnis gefeiert. Beim 3:0 im DFB-Pokal gegen den Lüneburger SK Hansa stand der Angreifer nach nur vier Trainingseinheiten in der Startelf und steuerte per Elfmeter einen Treffer bei.
Körperlich hinterließ Füllkrug dabei einen ordentlichen Eindruck. „Ich selbst fand es ordentlich. Ich habe mich gut bewegt“, erklärte der 33-Jährige laut kicker. Eine komplette Vorbereitung habe er zwar absolviert, allerdings fehlte ihm bei West Ham United weitgehend die Spielpraxis. „Es gibt keinen Ersatz für Spiele“, hielt der Rückkehrer fest.
Entsprechend bleibt vor dem Bundesliga-Auftakt beim SC Freiburg abzuwarten, ob es für Füllkrug erneut für die Startelf reicht. Sport-Geschäftsführer Clemens Fritz sieht den Stürmer in einer „guten Verfassung“, betonte aber zugleich: „Er muss in den Rhythmus kommen, kann noch gar nicht bei 100 Prozent sein.“
Auch Trainer Daniel Thioune zog ein grundsätzlich positives Fazit. „Fülle wirkte gegen Lüneburg körperlich sehr stabil. Er gibt uns Energie“, erklärte der Coach. Gleichzeitig verwies er darauf, dass die größeren Prüfungen erst bevorstehen und im Zusammenspiel „noch ein paar Abläufe“ fehlen.
Bis zum Gastspiel in Freiburg bleiben Füllkrug nun noch einige Trainingstage, um weiter an seiner Integration zu arbeiten. Dass der Heimkehrer Werder bereits helfen kann, steht für Kapitän Marco Friedl außer Frage. Füllkrug bringe Qualitäten als Zielspieler sowie die nötige Spielintelligenz mit. Sein Fazit: „Er macht uns auf jeden Fall besser.“
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