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Patrick Wimmer hat beim 4:0-Pokalerfolg der TSG Hoffenheim gegen den FC Erzgebirge Aue eindrucksvoll unterstrichen, warum Christian Ilzer zum Pflichtspielauftakt auf ihn setzte. Der Neuzugang vom VfL Wolfsburg avancierte mit zwei Treffern und einer Vorlage zum „Man of the Match“ – obwohl Adam Daghim aufgrund seiner komplett absolvierten Sommervorbereitung ebenfalls gute Argumente für einen Startelfplatz mitgebracht hatte.

 

Ilzer erklärte seine Entscheidung nach der Partie mit den unterschiedlichen Qualitäten seiner beiden Offensivspieler: „Beide bieten unterschiedliche Facetten. Wir haben für das Spiel einen tiefen Block erwartet, einen konzentrierten und duellstarken Gegner. Wir haben uns entschieden, dass die Wucht von Wimmer von Beginn weg die bessere Strategie ist.“

 

Daghims Schnelligkeit besonders in der Endphase gefragt

Für Daghim sieht der TSG-Coach zugleich eine Rolle, die gerade mit zunehmender Spieldauer wertvoll werden kann. „Wenn das Spiel offener wird, ist es für den Gegner nicht angenehm, wenn wir mit der Schnelligkeit von Daghim nachlegen können. Beide haben es sehr gut gemacht. Adam hat richtig Impact gehabt“, lobte Ilzer den Dänen für seine Einwechslung in der 61. Minute.

 

Dass Hoffenheim offensiv auch während einer Partie noch zahlreiche Möglichkeiten besitzt, wertet Ilzer als große Stärke: „Mit Adam (Daghim), Bamba (Conté) und Moere (Moerstedt) in der Offensive nachzulegen, ist eine Waffe, die kein Gegner als angenehm empfindet.“

 

Vor dem Bundesliga-Auftakt beim 1. FC Köln am kommenden Samstag hat Wimmer mit seiner starken Pokalvorstellung zunächst ein deutliches Argument für einen erneuten Startelfeinsatz geliefert.

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