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Dženan Pejčinović hat mit seinem Dreierpack beim 4:0-Erfolg im DFB-Pokal beim FC Hansa Rostock unmittelbar ein Ausrufezeichen für den VfB Stuttgart gesetzt. Cheftrainer Sebastian Hoeneß zeigte sich nach der Partie entsprechend angetan vom Auftritt seines Neuzugangs, wusste die aufkommende Euphorie aber zugleich einzuordnen.

 

„Es ist natürlich ein Traumeinstand für den Jungen“, erklärte Hoeneß auf der Pressekonferenz. Pejčinović habe die guten Ansätze aus dem Training direkt auf den Platz übertragen und mit seinen drei Treffern einen „immensen Impact“ auf die Partie gehabt. Neben dem Angreifer hob der Coach auch Fabian Bredlow hervor, der im Tor einige brenzlige Situationen entschärfte.

 

Dass der VfB große Stücke auf Pejčinović hält, war bereits während der langwierigen Transferverhandlungen deutlich geworden. Rund 25 Millionen Euro überwiesen die Stuttgarter vor weniger als zwei Wochen an den VfL Wolfsburg. „Wir haben um ihn gekämpft“, betonte Hoeneß. Dass sich der Transfer hingezogen habe, sei auch darauf zurückzuführen gewesen, „weil die Wolfsburger natürlich auch wissen, wie gut der Junge ist“.

 

Hoeneß ordnet den aufkommenden Hype ein

Bei aller Freude über den perfekten Einstand möchte Hoeneß die Leistung dennoch im richtigen Kontext bewerten. „Es ist unsere Aufgabe als Verein, den Hype, der jetzt hier wahrscheinlich sofort entstehen soll, richtig einzuordnen“, erklärte der VfB-Coach. Bei allem Respekt vor Rostock habe Stuttgart gegen einen Drittligisten gespielt und sei mit dem klaren Anspruch angetreten, die nächste Runde zu erreichen.

 

Pejčinović hat bei seinem ersten Pflichtspiel für Stuttgart dennoch eindrucksvoll gezeigt, warum sich der VfB so intensiv um seine Verpflichtung bemüht hat. Nun gilt es für den Angreifer, seine Qualitäten auch in der Bundesliga unter Beweis zu stellen. Gelingt ihm das ähnlich erfolgreich wie bei seinem Traumstart in Rostock, dürfte der Hype um den Neuzugang so schnell nicht kleiner werden.

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