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Bei Eintracht Frankfurt ist die Torwartfrage wenige Tage vor dem Saisonstart völlig aus dem Ruder gelaufen. Nach dem 0:7 in der Generalprobe gegen den Brentford FC haben die Verantwortlichen ihre bisherige Planung über den Haufen geworfen. Kauã Santos, der eigentlich als Nummer eins vorgesehen war, soll die Eintracht nun möglichst noch in diesem Sommer verlassen. Gleichzeitig wird Freiburgs Noah Atubolu als möglicher Neuzugang gehandelt – und auch um Michael Zetterer gibt es Bewegung.

 

Wie Absolut Fussball exklusiv berichtet, soll intern nach dem Patzer von Santos beim zweiten Gegentreffer gegen Brentford das Vertrauen in den Brasilianer verloren gegangen sein. Die Hessen seien demnach bereit, den 23-Jährigen trotz seines bis 2030 laufenden Vertrags abzugeben. Sowohl eine Leihe mit Kaufoption als auch ein endgültiger Verkauf seien denkbar.

 

Die Entwicklung kommt durchaus überraschend, da Santos zuvor eine gute Vorbereitung absolviert und nach einer schwierigen vergangenen Saison stabiler gewirkt hatte. Trainer Adi Hütter hatte sich öffentlich allerdings nie eindeutig auf Santos oder Zetterer als Nummer eins festgelegt. Nach den jüngsten Eindrücken soll Hütter laut Absolut Fussball inzwischen nach Rücksprache mit Sportvorstand Markus Krösche zu einer Trennung von Santos tendieren.

 

Zetterer bleibt eine Option

Für Michael Zetterer könnte sich damit zunächst eine neue Perspektive ergeben. Der 31-Jährige war ursprünglich als Absicherung für Santos eingeplant, kam in der vergangenen Saison aufgrund der Probleme des Brasilianers aber auf 28 Einsätze. Sein Vertrag in Frankfurt läuft noch bis 2029.

 

Allerdings ist auch Zetterers Zukunft offen. Wie Absolut Fussball exklusiv berichtet, hat Leeds United Interesse am Schlussmann bekundet. Die Engländer suchen aufgrund des bevorstehenden Abgangs von Lucas Perri zum FC Turin nach einem neuen Torhüter.

 

Zetterer selbst soll aktuell jedoch keinen Wechsel anstreben. Der Keeper sieht weiterhin Chancen, sich in Frankfurt durchzusetzen. Sollte die Eintracht jedoch tatsächlich einen neuen Stammtorhüter verpflichten, könnte sich seine Situation erneut verändern.

 

Atubolu als Wunschlösung

Denn genau das scheint aktuell der Plan zu sein. Nach Informationen des kicker gilt Freiburgs Noah Atubolu als Wunschlösung der Eintracht. Der 24-Jährige steht beim SC Freiburg nach der Verpflichtung von Mio Backhaus zum Verkauf.

 

Ein Transfer befindet sich allerdings noch in einem frühen Stadium. Zudem könnte die Ablöse zum Problem werden. Freiburg soll laut Absolut Fussball bis zu 15 Millionen Euro für Atubolu verlangen, weshalb ein Wechsel nach Frankfurt derzeit als schwierig gilt.

 

Für die Eintracht könnte es damit zu einer umfassenden Rochade kommen: Santos soll gehen, Zetterer wird von Leeds umworben und Atubolu steht als möglicher neuer Stammkeeper im Raum. Viel Zeit bleibt den Frankfurtern nicht, um die Torwartfrage zu klären …

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