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Der Abgang von Romano Schmid zu Frosinone Calcio hinterlässt beim SV Werder Bremen eine Lücke im offensiven Mittelfeld. Eine interne Lösung könnte Samuel Mbangula heißen. Wie BILD berichtet, hat der 22-Jährige während der bisherigen Vorbereitung auch auf dieser Position auf sich aufmerksam gemacht.

 

Eigentlich ist Mbangula auf dem Flügel zu Hause. Aufgrund der personellen Situation kam er zuletzt allerdings mehrfach auf der Acht oder Zehn zum Einsatz und zeigte dort auffällige Leistungen. Nach Schmids inzwischen offiziellem Wechsel bietet sich für den Belgier somit die Möglichkeit, dauerhaft eine zentralere Rolle einzunehmen.

 

Trainer Daniel Thioune traut Mbangula diese Aufgabe grundsätzlich zu. „Er kennt die Rolle aus der Nationalmannschaft. Ich weiß, dass er gerne außen spielt“, erklärte der Werder-Coach und stellte zugleich klar: „Im Mittelfeld ist jetzt ein Platz frei, den kann er sich gerne nehmen. Auf den Flügeln haben wir viel Qualität.“

 

Werder hält sich mehrere Möglichkeiten offen

Ob Mbangula tatsächlich dauerhaft ins Zentrum rückt, ist allerdings noch nicht entschieden. Auch Chuki wird die Schmid-Rolle perspektivisch zugetraut, während Werder gleichzeitig den Transfermarkt im Blick behält. Zudem schloss Thioune eine Anpassung des Systems nicht aus.

 

Für Mbangula bietet sich durch den Abgang dennoch eine zusätzliche Chance, in der Werder-Startelf endlich dauerhaft eine Rolle zu spielen. Mit seinen bisherigen Auftritten im Zentrum hat sich der Flügelspieler zumindest als interne Option für die neu entstandene Lücke im Bremer Mittelfeldzentrum empfohlen.

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