Bayer 04 Leverkusen steht vor der Verpflichtung von Facundo Medina. Wie mehrere Medien berichten, haben sich die Werkself und Olympique Marseille grundsätzlich auf einen Transfer des argentinischen Nationalspielers verständigt. Vorbehaltlich des Medizinchecks und der Vertragsunterzeichnung soll der 27-Jährige einen langfristigen Vertrag in Leverkusen erhalten.
Bei der Ablösesumme gehen die Angaben auseinander. Während L’Équipe von 23 Millionen Euro plus 2 Millionen Euro an möglichen Bonuszahlungen berichtet, liegt das Gesamtpaket nach Informationen von BILD und Kölner Stadt-Anzeiger bei rund 20 Millionen Euro.
Medina ist hauptsächlich als linker Innenverteidiger zu Hause, kann aber auch die defensivere Rolle auf der linken Seite einer Viererkette übernehmen. Der 1,84 Meter große Argentinier gilt als robuster und körperlich präsenter Abwehrspieler, der seine Stärken insbesondere im Zweikampf und in der Luft besitzt. Damit bringt er ein deutlich defensiveres Profil mit als Miguel Gutiérrez, den Bayer erst kürzlich für rund 26 Millionen Euro plus Bonuszahlungen von der SSC Neapel verpflichtet hat.
Wie Trainer Carles Martínez den Neuzugang konkret einplant, bleibt zunächst offen. Denkbar wäre eine Viererkette mit Jarell Quansah auf der rechten Seite sowie Edmond Tapsoba und Medina im Zentrum. Gutiérrez könnte in diesem Modell als offensiverer Linksverteidiger agieren. Mit Arthur (Rechtsverteidiger) und Loïc Badé (Innenverteidiger) stehen zudem weitere Optionen für die Defensive zur Verfügung. Auswirkungen dürfte der Transfer vor allem auf Jeanuël Belocian haben. Der 21-Jährige, der sowohl innen als auch auf der linken Seite eingesetzt werden kann, gilt laut BILD ab jetzt als Verkaufskandidat.

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