Die Zukunft von Ritsu Dōan bei Eintracht Frankfurt scheint geklärt. Nachdem der Offensivspieler im Frühjahr noch über einen Abschied nachgedacht haben soll, ist ein Wechsel nach Informationen von BILD inzwischen vom Tisch. Der Japaner will sich unter dem neuen Cheftrainer Adi Hütter bei den Hessen durchsetzen.
Hütter und Dōan sollen zuletzt ein persönliches Gespräch geführt haben, in dem der Coach dem 28-Jährigen seine taktischen Vorstellungen näherbrachte. Da der Österreicher bevorzugt auf ein kompaktes 4-2-2-2 ohne klassische Flügelspieler setzt, muss sich der Linksfuß künftig auf eine zentralere Rolle einstellen. Dazu soll Dōan bereit sein.
Bereits in den bisherigen Testspielen deutete sich an, wie diese Position konkret aussehen könnte. Dōan agierte als rechter offensiver Mittelfeldspieler hinter den beiden Spitzen und rückte von dort immer wieder ins Zentrum. Diese Rolle dürfte auch für die kommende Saison vorgesehen sein.
Noch im April hatte Sport Bild berichtet, dass sich Dōan aufgrund seiner damaligen sportlichen Situation mit einem Abschied beschäftige. Unter Albert Riera war der Japaner häufiger im zentralen Mittelfeld eingesetzt worden und hatte dort Schwierigkeiten, seine Stärken im Dribbling und im Zug zum Tor konstant einzubringen.
Der erneute Trainerwechsel hat seine Perspektive nun verändert. Hütter scheint für Dōan eine klar definierte Rolle gefunden zu haben, mit der sich der Offensivspieler arrangieren kann. Statt eines Abgangs deutet damit vieles darauf hin, dass er den Konkurrenzkampf in Frankfurt annimmt und um seinen Platz im neuen System kämpft.
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