Im Werben um Dženan Pejčinović erhöht der VfB Stuttgart noch einmal den Druck. Wie die AZ/WAZ berichtet, haben die Schwaben ihr Angebot für den 21-jährigen Stürmer des VfL Wolfsburg nachgebessert und sich damit der geforderten Ablösesumme weiter angenähert.
Nach Informationen der Zeitung bietet der VfB inzwischen knapp 23,5 Millionen Euro als feste Ablöse. Hinzu kommen Bonuszahlungen, über deren Ausgestaltung die beiden Vereine derzeit noch verhandeln. Das Gesamtpaket könnte dadurch auf mehr als 25 Millionen Euro anwachsen.
Ob die verbesserte Offerte für eine Einigung ausreicht, bleibt offen. Laut AZ/WAZ hat sich die Verhandlungsposition der Wolfsburger zuletzt weiter verbessert. Durch die Abgänge von Lovro Majer und Andreas Skov Olsen beziehungsweise bevorstehende Transfers (Konstantinos Koulierakis ist bei der AS Rom im Gespräch) soll der Bundesliga-Absteiger wirtschaftlich nicht unter Zugzwang stehen und Pejčinović daher nicht unter den eigenen Vorstellungen abgeben müssen.
Zusätzlich bleibt der FC Porto ein ernsthafter Konkurrent. Die Portugiesen sollen bereits ein Angebot in Höhe von rund 23 Millionen Euro abgegeben haben, das Wolfsburg ablehnte. Dem Bericht zufolge ist ein weiterer Vorstoß des portugiesischen Spitzenklubs geplant.
Pejčinović selbst soll sich derweil weiterhin professionell verhalten und sich trotz der anhaltenden Spekulationen voll auf seine Aufgaben beim VfL konzentrieren. Mit dem VfB soll der U21-Nationalspieler bereits mündlich Einigkeit über einen Vertrag bis 2031 erzielt haben. Nun liegt es vor allem an den Vereinen, im Ablösepoker eine gemeinsame Lösung zu finden.


Kommentare0
Diskutiere mit der Community über diesen Artikel