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Bilal El Khannouss könnte den VfB Stuttgart trotz seiner festen Verpflichtung im Frühjahr unter Umständen bald wieder verlassen. Sowohl der Zeitungsverlag Waiblingen als auch BILD berichten, dass der 22-jährige Offensivspieler zu den aussichtsreichsten Verkaufskandidaten der Schwaben zählt, sollte ein entsprechendes Angebot eingehen.

 

Hintergrund ist die finanzielle Planung des VfB. Trotz der zuletzt präsentierten Rekordzahlen ist der Bundesligist den Berichten zufolge auch bei den Transferplanungen in diesem Sommer auf Erlöse angewiesen. Die Einnahmen sollen nicht nur weitere Neuverpflichtungen ermöglichen, sondern auch die Finanzierung geplanter Infrastrukturprojekte unterstützen. Laut BILD hat der Aufsichtsrat das Budget für mögliche Zugänge bereits freigegeben – allerdings unter der Voraussetzung, dass der Verein durch Spielerverkäufe entsprechende Einnahmen erzielt.

 

Vor diesem Hintergrund werden die angestrebten Verpflichtungen von Leo Sauer und Dženan Pejčinović als Vorgriff auf einen möglichen hochkarätigen Abgang gewertet. Während BILD neben El Khannouss auch Angelo Stiller als Verkaufskandidaten nennt, sieht der Zeitungsverlag Waiblingen den marokkanischen Nationalspieler besonders im Fokus. Nach dessen starken Leistungen bei der WM rechnen die Schwaben mit weiterem Interesse finanzkräftiger Vereine. Konkrete Angebote liegen laut beiden Berichten derzeit allerdings nicht vor.

 

Ein Verkauf von El Khannouss würde dem VfB finanziell deutlich entgegenkommen. Dem Zeitungsverlag Waiblingen zufolge könnte eine Ablöse im Bereich von 40 bis 50 Millionen Euro den benötigten finanziellen Spielraum schaffen. Gleichzeitig betonte Vorstandschef Alexander Wehrle zuletzt auf der Mitgliederversammlung: „Kein Spieler ist unverkäuflich.“

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Basis: Vorsaison

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