Real Madrid hat im Werben um Yan Diomande den nächsten Schritt unternommen, ist bei RB Leipzig damit aber zunächst gescheitert. Nach übereinstimmenden Berichten von Transferexperte Fabrizio Romano und The Athletic unterbreiteten die Königlichen den Sachsen ein offizielles Angebot über insgesamt 100 Millionen Euro für den 19-jährigen Offensivspieler. Die Leipziger lehnten die Offerte jedoch ab.
Das Angebot soll aus einer Fixsumme von 90 Millionen Euro sowie weiteren 10 Millionen Euro an möglichen Bonuszahlungen bestehen. Damit bewegt sich Real auf dem Niveau des Liverpool FC, der mit einer ähnlich hohen Offerte bereits vor einigen Wochen gescheitert war. Für RB reicht diese Summe jedoch weiterhin nicht aus. Die Sachsen halten an ihrer Forderung fest, den Ivorer nur für deutlich mehr als 100 Millionen Euro ziehen zu lassen – laut BILD ist von mindestens 120 Millionen Euro die Rede.
Trotz der Absage ist der Wechselpoker noch längst nicht beendet. Laut Romano befinden sich Real Madrid und RB Leipzig weiterhin im Austausch. Parallel laufen auch die Gespräche mit der Spielerseite. Konkurrenz erhalten die Königlichen dabei unter anderem von Paris Saint-Germain, das sich bereits grundsätzlich mit Diomande auf einen Vertrag bis 2031 verständigt haben soll. Ein offizielles Angebot der Franzosen steht bislang allerdings noch aus.
Die Leipziger verfolgen unterdessen unverändert das Ziel, ihren Shootingstar über den Sommer hinaus zu halten. Ob sich diese Haltung angesichts des anhaltenden Interesses der europäischen Topklubs aufrechterhalten lässt, dürfte sich in den kommenden Wochen zeigen.
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