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Salim Musah macht im Sommertrainingslager des SV Werder Bremen in Zell am Ziller  auf sich aufmerksam. Nach dem Schlusspfiff beim 2:0-Testspielsieg gegen den japanischen Klub Fagiano Okayama gab es für Musah ein Lob von Cheftrainer Daniel Thioune, der beim 20-Jährigen die Fantasie für mehr hat.

 

Der Werder-Coach zeigte sich via Deichstube begeistert vom Auftritt des Youngsters: „Salim ist ein spannender Spieler. Er kam gegen Okayama auf den Platz und hat sofort Bälle festgemacht, sich behauptet und ist zu Abschlüssen gekommen.“

 

Näher dran am Durchbruch: Mehr Minuten in Sicht

In der vergangenen Spielzeit sammelte Musah zum Ende hin immerhin acht Einsätze in der Bundesliga und erzielte dabei einen Treffer. Für die anstehende Saison stellt Thioune dem großgewachsenen Mittelstürmer von Beginn an eine Rolle in Aussicht und damit die Chance auf mehr Spielzeit.

 

„Im Vergleich zur letzten Saison ist Salim näher dran an mehr Bundesliga-Minuten“, stellte der  Übungsleiter klar. Die Perspektive für Musah ist gut: Thioune betonte, dass die Entwicklung des Angreifers noch lange nicht abgeschlossen sei und er fest davon überzeugt ist, dass Musah in Zukunft häufiger auf dem Rasen stehen wird.

 

Der Schritt vom Jugendfußball in den Männerbereich fällt Musah überraschend leicht, wenn es darum geht, sich gegen gestandene und körperlich starke Gegenspieler durchzusetzen. Neben seiner Wucht zeigte das Talent gegen Okayama auch überraschend kreative Momente: „Man merkt, dass er ein bisschen frecher geworden ist“, so Thioune.

 

Zu beachten bleibt dennoch, dass sich Werder auf dem Transfermarkt nach einem Mittelstürmer mit Startelfpotenzial umschaut. Sollte die Suche erfolgreich beendet werden, wird sich Musah reinhängen müssen, um sein Minutenkonto zu füllen.

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