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Wie reagiert der VfB Stuttgart auf den langfristigen Ausfall von Dennis Seimen? Nach der Verletzung des designierten Stammtorhüters gibt es derzeit unterschiedliche Berichte darüber, ob die Schwaben noch einmal auf dem Transfermarkt aktiv werden.

 

Unmittelbar nach der Diagnose einer Muskelverletzung an der Oberschenkelrückseite, die den 20-Jährigen mindestens bis Ende September außer Gefecht setzt, hatte Sportvorstand Fabian Wohlgemuth in einer Vereinsmitteilung erklärt: „Wir haben auch ohne Dennis viel Qualität in unserem Torhüterteam, dennoch müssen wir in den kommenden Tagen erörtern, ob wir nochmals auf dem Transfermarkt aktiv werden.“

 

Nur wenig später berichtete Sky bereits, dass die Stuttgarter vorerst auf eine Neuverpflichtung verzichten wollen. Dem Bezahlsender zufolge genießt Fabian Bredlow das Vertrauen der Verantwortlichen und soll zunächst als Vertreter Seimens fungieren. Gleichzeitig wolle der VfB den Heilungsverlauf seines Stammtorhüters beobachten und die Situation gegebenenfalls zu einem späteren Zeitpunkt neu bewerten.

 

VfB könnte doch noch nachlegen

Inzwischen schlagen die Stuttgarter Nachrichten jedoch einen anderen Ton an. Dem Bericht zufolge haben sich die Verantwortlichen dazu entschlossen, nach einem erfahrenen Torhüter Ausschau zu halten. Hintergrund sei die Sorge, in der entscheidenden Anfangsphase mit Bundesliga, DFB-Pokal und Champions League personell zu dünn besetzt zu sein. Zudem wolle man das Risiko vermeiden, im Falle eines weiteren Ausfalls (Bredlow) ohne ausreichend Erfahrung zwischen den Pfosten in die Pflichtspiele gehen zu müssen.

 

Die Suche gestaltet sich allerdings anspruchsvoll. Gesucht wird laut den Stuttgarter Nachrichten ein Keeper, der dem VfB sofort weiterhelfen kann, zugleich aber Dennis Seimen nach dessen Rückkehr nicht dauerhaft den Weg ins Tor versperrt. Im Idealfall soll der Neuzugang kurzfristig Stabilität verleihen und sich später mit einer Reservistenrolle arrangieren können – ein Anforderungsprofil, das den Markt deutlich einschränkt.

 

Mehrere Namen kursieren bereits

Entsprechend werden bereits mehrere Kandidaten gehandelt. Die Stuttgarter Nachrichten nennen die vereinslosen Stefan Ortega und Ørjan Nyland sowie Diant Ramaj (Borussia Dortmund), Nikola Vasilj (vereinslos) und Bernd Leno (Fulham). BILD bringt darüber hinaus Radek Vítek von Manchester United ins Gespräch, der per Leihe verpflichtet werden könnte. Zudem berichtet das Boulevardblatt, dass Ortega aktuell auf der Suche nach einem Verein sei, der ihm die Rolle als Nummer eins zusichern kann.

 

Wie der VfB Stuttgart letztlich auf Seimens Ausfall reagiert, bleibt abzuwarten. Klar ist lediglich: Die Torwartfrage wird bei den Schwaben derzeit intern ganz genau bewertet.

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