©Ulrik Pedersen/NurPhotoNjinmah-Deal platzt auf der Zielgeraden
Im Fall Justin Njinmah scheint zuletzt einiges passiert zu sein. So soll sein Abschied zwischenzeitlich schon so gut wie beschlossene Sache gewesen sein: Ein Transfer von Werder Bremen zum englischen Club Hull City stand kurz vor dem Abschluss, ist aber doch noch überraschend geplatzt.
Wie das Portal DeichStube berichtet, lag den Bremern ein verbessertes Angebot im hohen einstelligen Millionenbereich vor, nachdem eine erste Offerte zuvor abgelehnt worden war. Zwischen den Vereinen und dem 25-jährigen Angreifer herrschte bereits Einigkeit über den Wechsel auf die Insel. Doch eine plötzliche Wende beim englischen Verein brachte den fast fertigen Deal im letzten Moment zum Einsturz.
Grund für das plötzliche Scheitern war die unerwartete Trennung von Hulls Sportdirektor Jared Dublin. Diese Personalentscheidung beziehungsweise die Konsequenz daraus sorgte sowohl bei den Bremer Verantwortlichen als auch auf der Spielerseite für erheblichen Frust und Unverständnis.
Hull-City-Besitzer Acun Ilicali bremste die Erwartungen bezüglich einer schnellen Rückkehr an den Verhandlungstisch zuletzt deutlich. Der Werder-Profi sei nur eine von mehreren Optionen, erklärte er öffentlich. Aktuell herrscht der DeichStube zufolge in der Angelegenheit Stillstand. Ein kolportiertes Interesse des Southampton FC sei derzeit ebenfalls nicht konkret.
Werder-Geschäftsführer Clemens Fritz hielt sich am Rande des Testspiels gegen den Oberligisten FC Verden 04 (6:2), bei dem Njinmah einen Doppelpack erzielte, bedeckt. Angesprochen auf mögliche Abgänge erklärte Fritz lediglich: „Es gibt auf jeden Fall Interesse an unseren Spielern. Ich möchte da aber keine Wasserstands-Meldungen abgeben“.
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