©NurPhoto/NurPhotoHohes Handgeld: BVB steigt aus Eichhorn-Poker aus
Im Werben um Top-Talent Kennet Eichhorn hat sich Borussia Dortmund aus dem Rennen verabschiedet. Wie BILD berichtet, ist den Westfalen das Gesamtpaket für den 16-jährigen Mittelfeldspieler von Hertha BSC inzwischen deutlich zu teuer geworden.
Eichhorn stand seit Monaten auf der Wunschliste des BVB. Sogar ein Treffen mit Sportdirektor Ole Book soll bereits stattgefunden haben. Die Dortmunder Verantwortlichen sehen in dem Nachwuchsspieler weiterhin großes Potenzial – wollen bei den finanziellen Forderungen allerdings nicht mehr mitgehen.
Besonders das geforderte Handgeld soll beim BVB für Unverständnis sorgen. Ein Transfer soll insgesamt bei stattlichen 20 Millionen Euro liegen.
Die eigentliche Ausstiegsklausel des Berliner Talents für deutsche Topklubs liege lediglich bei etwa 9 Millionen Euro. Weitere 10 Millionen Euro würden dem Bericht zufolge allerdings als Signing Fee beziehungsweise Handgeld für die Spieler- und Beraterseite fällig werden.
Diese Forderungen will Borussia Dortmund nicht erfüllen. Intern soll die Haltung klar sein: Entscheide sich Eichhorn in erster Linie für seine sportliche Entwicklung, sei der BVB weiterhin eine attraktive Adresse. Gehe es hauptsächlich ums Geld, passe ein Wechsel nach Dortmund nicht zum gemeinsamen Weg.
Während sich der BVB damit zurückzieht, bleiben andere Schwergewichte weiter dran. Vor allem Liverpool soll großes Interesse zeigen und bereits mögliche Leihoptionen sondieren.
Da Eichhorn noch minderjährig ist, könnte der englische Spitzenklub ihn vorerst nicht direkt nach England holen. Stattdessen wäre zunächst eine Leihe innerhalb Europas denkbar.
Auch Bayer 04 Leverkusen sowie der FC Bayern München beschäftigen sich laut BILD-Informationen weiterhin intensiv mit dem deutschen Nachwuchstalent.
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