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Entwarnung nach Verletzung: Haaland- Rückkehr absehbar©Getty/LigaInsider

Amoako-Transfer: Remberg bekommt Konkurrenz

Der Hamburger SV hat bereits früh nach dem Abschluss der Saison damit begonnen, seine Planungen für die kommende Transferperiode voranzutreiben. Dabei konnte der Verein den ersten Transfer abschließen. Kofi Amoako wechselt von Dynamo Dresden in die 1. Bundesliga und könnte eine wertvolle Verstärkung für das Zentrum im Mittelfeld der Hamburger sein. Amoako wechselt auf Grundlage einer Ausstiegsklausel, deren Wert sich in einer niedrigen, siebenstelligen Summe beläuft, zum HSV. Nach den Informationen, die BILD vorliegen, beläuft sich die Summe, die der Klub aus dem Norden an den aus Ostdeutschland überwiesen hat, auf etwa 2 Millionen Euro.

 

Wir zeigen euch, was die Stärken des defensiven Mittelfeldspielers sind und wie viel Spielzeit in der kommenden Saison möglich ist.

 

Amoako entlastet Remberg und macht im Zentrum Konkurrenz

Beim HSV würde der Mittelfeldspieler sein Debüt im Oberhaus tatsächlich nicht feiern. Amoako kennt die Bundesliga bereits: In der Spielzeit 2023/24 kam der 21-Jährige zweimal für den VfL Wolfsburg zum Einsatz, auch wenn sich die Zeit auf dem Platz in Grenzen hielt. Auf genug Spielzeit kommt er in den vergangenen zwei Spielzeiten trotzdem. Bevor er nach Dresden verkauft wurde, sammelte der Youngster 2219 Spielminuten in der 3. Liga beim VfL Osnabrück. In der Folgesaison sammelte er bei Dynamo in der 2. Bundesliga ähnlich viel Spielzeit (2222 Spielminuten).

 

Von Amoako kann man sich einen Spieler erhoffen, der vor allem dazu da sein soll, Dauerbrenner Nicolai Remberg zu entlasten. Zunächst wird ihm wohl eine Rotationsrolle zugesprochen, bei der er sich als junger Spieler im Verlauf seiner Zeit immer mehr beweisen kann. Wenn er verfügbar war, spielte Remberg jedes Spiel der abgelaufenen Saison von Beginn an und über die volle Länge. Zwar war er über den ganzen Verlauf der Saison fit, fehlte allerdings gleich zwei mal gelbgesperrt. In beiden Spielen fehlte dem HSV die nötige Stabilität im Mittelfeld.

 

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Vor allem für diese Stabilität könnte auch Amoako sorgen. Er ist besonders stark in der Zweikampfführung, ob am Boden oder in der Luft. Der gebürtige Hannoveraner misst 1,86 Meter an Körpergröße und ist physisch robust. Amoako strahlt Präsenz im Mittelfeld aus und sorgt dafür, Vorstöße des gegnerischen Teams schnell durch Zweikämpfe im Keim zu ersticken. Defensiv reagiert er wenig mit Antizipation, sondern sucht eher den Kontakt zum Gegenspieler.

 

Ansonsten ist das junge Talent auch in anderen athletischen Bereichen sehr gut unterwegs, läuft und sprintet viel. Diese Stärken sorgen dafür, dass er neben seiner primären Position als Abräumer in einer Doppelsechs auch auf den Halbpositionen, in der Innenverteidigung oder für eine defensive Ausrichtung gegen dominante Gegner auch als Achter aushelfen könnte. Amoako selbst ist nicht torgefährlich, er kommt bei Dresden auf ein Tor und eine Vorlage. Für Osnabrück gelang ihm nur ein Assist. Beim Passspiel gehört er zum Durchschnitt, progressiv hält sich sein Output in Grenzen. Er verteilt den Ball lieber an Mitspieler, die ihm die Kreativität am Ball abnehmen.

 

Realistisch wird Amoako im Mittelfeld nur zusammen mit Remberg zum Einsatz kommen, sobald der HSV eine Führung verwalten muss und mehr Power für die Defensive braucht. Auch Amoako ergänzt sich mit dem offensiveren Profil von Albert Sambi Lokonga gut. Mit Remberg gemeinsam würde den Rothosen die Kreativität im Zentrum fehlen. Der Youngster wird mehr dazu dienen, Remberg in spielintensiven Phasen der Saison zu entlasten oder gewappnet zu sein, sollte sich der 25-Jährige verletzen.

 

Prognose zur möglichen Spielzeit

Wir prognostizieren Kofi Amoako 500-700/3000 Spielminuten in der Liga.

 

Hinweis: Die Spielzeit ist abhängig von Sperren, Verletzungen, Mehrfachbelastung usw. – die Mehrfachbelastung der Vereine versuche ich ungefähr mit einzukalkulieren. Die ungefähre Maximalspielzeit pro Ligasaison liegt bei ca. 3000 Minuten. Diese hat bspw. Patrick Mainka erreicht, der weder gesperrt noch verletzt war und auch keine europäischen Wettbewerbe gespielt hat. Zum Vergleich liegen Spieler wie Dayot Upamecano oder Jonathan Tah bei rund 1700–2000 Spielminuten und gelten dennoch als Stammspieler. Die Prognose der Spielzeit gilt deshalb als Anhaltspunkt für euch, um besser zu verstehen, welche Rolle ich einem neuen Spieler in seinem Verein zutraue.

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Basis: Vorsaison

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