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Entwarnung nach Verletzung: Haaland- Rückkehr absehbar©Getty/LigaInsider

Andō- und Ritzka-Ausfall: Prognose & Ersatz

Der FC St. Pauli muss vorerst auf Tomoya Andō verzichten. Der Innenverteidiger zog sich im Spiel gegen den SC Freiburg eine muskuläre Verletzung im Adduktorenbereich zu und fällt damit zunächst aus. Auch die Reise zur japanischen Nationalmannschaft musste der 27-Jährige absagen. Unsere LigaInsider-Daten zeigen bei muskulären Verletzungen eine durchschnittliche Ausfallzeit von rund 30 Tagen. Der Verein selbst nannte keine konkrete Ausfalldauer.

 

Zusätzlich fehlt den Kiezkickern Lars Ritzka. Der Linksverteidiger unterzog sich zu Beginn der Länderspielpause einer geplanten Operation an der rechten Schulter, nachdem er dort zuletzt immer wieder Probleme hatte. Bei Schulter-Eingriffen liegt unsere durchschnittliche Ausfalldauer bei etwa 46 Tagen. Ritzka könnte Trainer Alexander Blessin somit für einen erheblichen Teil des Saisonendspurts nicht zur Verfügung stehen, wobei die Prognose auch hier schwerfällt, da der FC St. Pauli keine Angaben zur geschätzten Ausfalldauer machte.

 

Mets als erste Option für die Dreierkette

Der Ausfall von Andō hat direkte Auswirkungen auf die defensive Grundordnung. Vieles spricht dafür, dass Eric Smith weiterhin als zentraler Innenverteidiger gesetzt bleibt, während Hauke Wahl die rechte Position in der Dreierkette übernimmt. Da Karol Mets nach seiner Wadenverletzung bereits wieder individuell mit dem Ball arbeitet, ist er die naheliegende Besetzung für die vakante Position als linker Innenverteidiger, sofern er bis zum Spiel gegen Union Berlin (5. April) rechtzeitig fit wird.

 

Sollte es bei Mets noch nicht für die Startelf reichen, gilt Adam Dźwigała als wahrscheinlichste Alternative, um die Lücke in der Defensive zu schließen. Der 30-Jährige stand in dieser Saison bisher zwölfmal in der Bundesliga-Startformation.

 

Saliakas-Rückkehr vereinfacht die Schienenspieler-Suche

Der Ausfall von Ritzka hinterlässt auf der linken Außenbahn eine Lücke. Eine Lösung könnte die Rückkehr von Manolis Saliakas bieten. Der Rechtsverteidiger stand gegen Freiburg aufgrund einer Oberschenkelverletzung noch nicht im Kader, soll aber laut Trainer Alexander Blessin gegen Union Berlin wieder zur Verfügung stehen.

 

In diesem Szenario könnte Saliakas seine angestammte rechte Seite übernehmen, wodurch Arkadiusz Pyrka von der rechten auf die linke Seite wechselt. Sollte Saliakas doch noch länger ausfallen, müsste wohl Louis Oppie die Position links übernehmen. Er befindet sich zurzeit allerdings in einem Formtief.

 

Nemeth ist noch im Aufbau

David Nemeth ist nach seiner monatelangen Pause aufgrund einer Adduktoren-OP zwar wieder im Profitraining und sammelte bereits Spielpraxis in der U23, war zuletzt aber noch kein Kandidat für die Bundesliga-Startelf. „In den Beinen merke ich nach einer langen Woche, dass ich noch nicht bei den 100 Prozent bin“, gab der Österreicher vor etwas mehr als einer Woche zu Protokoll.

 

Unterm Strich bleiben Blessin in der Defensive nicht allzu viele Optionen, um die Ausfälle abzufangen. Entscheidend wird die rechtzeitige Rückkehr von Mets und Saliakas sein, um die gewohnte Stabilität der Dreierkette und der Schienenpositionen zu gewährleisten. Die Länderspielpause kommt dem FC St. Pauli hierbei personell durchaus gelegen.

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