Miro Muheim hat beim Hamburger SV einen wichtigen Schritt auf dem Weg zurück zu alter Stärke gemacht. Beim 2:0 im Testspiel gegen den FC Kopenhagen stand der 28-jährige Linksverteidiger erstmals in dieser Saison von Beginn an auf dem Platz und absolvierte 76 Minuten, ehe er durch Louis Lemke ersetzt wurde.
„Es war extrem wichtig für Miro, dass er einfach wieder ein Spiel macht, um körperlich die nächsten Schritte zu gehen“, erklärte Trainer Merlin Polzin laut BILD. Muheim habe sein „typisches Miro-Spiel“ gezeigt. Gleichzeitig warnte der Coach davor, nach der langen Pause zu schnell zu viel zu verlangen: „Bei ihm ist wichtig, dass wir nicht zu schnell sagen: ‚Attacke, Vollgas, rauf!‘“
Der Schweizer selbst zog ebenfalls ein positives Fazit. „Es war gut, mal wieder länger zu spielen. Ich habe mich ziemlich gut gefühlt“, erklärte Muheim, der durch den Test gegen Kopenhagen besser einschätzen könne, wie weit er aktuell sei.
Ein Selbstläufer ist die Rückkehr in die Startelf allerdings nicht. Mit David Møller Wolfe und Nachwuchsspieler Lemke hat Muheim inzwischen zwei Konkurrenten auf der linken Seite. „Ich nehme den Konkurrenzkampf an. Konkurrenz belebt das Geschäft, sagt man doch so schön. Ich werde alles geben, um meinen Platz zu erkämpfen“, kündigte der Linksverteidiger an.
Auch Polzin sieht Muheim nach dem Test einen Schritt weiter, verweist aber auf die Leistungen seiner Konkurrenten: „Die Situation ist so, dass er mit Louis und Wolfe zwei Jungs hat, die ihre Sache zuletzt gut gemacht haben.“ Muheim müsse nun weiter Akzente setzen, um sich für mehr Einsatzzeit zu empfehlen.
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