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Der verletzungsbedingte Ausfall von Enzo Leopold sorgt bei Borussia Mönchengladbach für weniger Auswahl im Mittelfeldzentrum. Ob das 19-jährige Talent Mathieu Nguefack durch diese Verletzung mehr Spielzeit bekommen könnte, ordnete Cheftrainer Eugen Polanski auf der Pressekonferenz vor dem Duell mit Elversberg (Samstag, 15:30 Uhr) ein.

 

Trotz ansprechender Entwicklung mahnte der Übungsleiter zur Geduld mit dem Youngster: „Matti ist noch nicht ganz zwei Monate bei uns. Aber wir hatten den Vorteil, dass er das letzte Jahr bei uns im Trainerteam aufgefallen ist. Wir wissen, was er kann. Wir haben die Vorbereitung genutzt, ihn ranzuführen. Er hat extrem große Schritte gemacht, auf einer gesunden, guten Basis“, lobte Polanski.

 

Nach Leopold-Ausfall ist weiter mit Stöger zu rechnen

Dennoch sei die Situation im Mittelfeld nicht allein ausschlaggebend für die Bewertung des Nachwuchsmannes: „Es ist nicht nur aufgrund der Verletzung von Enzo wichtig, dass wir einen Spieler haben, der nicht nur herangeführt werden muss, sondern schon einen Einsatz bekommen hat, den er sich verdient hat. Er passt vom Typ her.“

 

Einer möglichen Startelf-Nominierung erteilte Polanski zwar keine direkte Absage, der Coach nahm jedoch den Lernprozess in den Fokus: „In der Theorie ist immer alles möglich. Er hat schon noch viel zu lernen, gibt uns aber auch viel. Wir haben volles Vertrauen in die Spieler, die wir auf dem Trainingsplatz haben.“

 

Bei den Fohlen plant man somit wohl zunächst einen schrittweisen und ruhigeren Aufbau. In den ersten beiden Pflichtspielen begann der erfahrene Kevin Stöger an der Seite von Philipp Sanders. So dürfte es auch gegen Elversberg aussehen – ausgeschlossen ist im Fall Nguefack aber nichts.

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