Malek El Mala hat sich beim 1. FC Köln für seine Geduld und seinen Einsatz im Training belohnt. Der 21-jährige Stürmer sicherte den Rheinländern mit seinem Treffer zum 1:1 bei Union Berlin nach seiner Einwechslung einen Punkt. Cheftrainer René Wagner zeigte sich im Anschluss entsprechend erfreut über den Auftritt seines Angreifers.
„Ich freue mich ungemein, das hat er sich verdient. Er hat die letzten Wochen hart dafür gearbeitet, um im Kader zu stehen“, erklärte Wagner auf der Pressekonferenz. Für El Mala war es inklusive der Pokal-Partie die dritte Kadernominierung in Folge.
Dass der Trainer ausgerechnet in der Schlussphase auf den Mittelstürmer setzte, hatte taktische Gründe. „Am Ende haben wir gemerkt, dass wir gegen einen tiefen Block spielen. Wenn die Unioner mit zehn Spielern an der eigenen Box verteidigen, dann brauchen wir eine Neun und bringen ihn dann auch“, erläuterte Wagner.
Mit seinem Treffer bestätigte der 21-Jährige schließlich das Vertrauen des Trainers. „Er hat gezeigt, dass er den Riecher hat und im richtigen Moment am richtigen Ort stehen kann. Er belohnt sich dann mit dem 1:1, was für uns natürlich super ist“, lobte Wagner.
Mit dem gelungenen Jokerauftritt hat El Mala weitere Argumente für Einsatzminuten gesammelt. Die nächste Gelegenheit könnte sich bereits am kommenden Wochenende bieten, wenn der 1. FC Köln Bayer 04 Leverkusen zum Bundesliga-Heimspiel empfängt.
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