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Entwarnung nach Verletzung: Haaland- Rückkehr absehbar©Getty/LigaInsider

Koné, Nübel & Co.: Diese Leihen sollte man im Blick haben

Mit Blick auf den Transfersommer 2026 rücken auch zahlreiche Leihspieler der Bundesligisten wieder stärker in den Fokus. Einige von ihnen könnten nach ihren aktuellen Stationen bei anderen Klubs zu ihren Stammvereinen zurückkehren – und dort direkt zum Thema in der Kaderplanung für die kommende Saison werden.

 

LigaInsider wirft einen Blick auf mehrere aktuell verliehene Spieler der Bundesligisten, deren Entwicklung bei ihren Leihklubs derzeit besonders interessant ist und bei denen im Sommer Entscheidungen über ihre sportliche Zukunft anstehen werden.

 

FC Bayern München

Alexander Nübel (29)

 

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Der beim FC Bayern München unter Vertrag stehende Alexander Nübel spielt seit 2023 auf Leihbasis beim VfB Stuttgart und hat sich dort als wichtiger Rückhalt etabliert. In bislang 115 Pflichtspielen blieb der Torhüter 36-mal ohne Gegentor.

 

Auch in dieser Saison zählt der 29-Jährige zu den auffälligeren Torhütern der Bundesliga. In 35 Pflichtspielen blieb er zwölfmal ohne Gegentor, seine Paradenquote liegt bei rund 70 Prozent. Zudem überzeugt er bei Flanken – rund 96 Prozent der Hereingaben klärt oder sichert er erfolgreich.

 

Im Sommer könnte seine Zukunft erneut zum Thema werden. Viel hängt davon ab, wie sich die Vertragssituation von Manuel Neuer beim FC Bayern München entwickelt. Ein Verbleib beim VfB Stuttgart gilt für Nübel laut übereinstimmenden Medienberichten als äußerst unwahrscheinlich. Auch der Verein hat mit Dennis Seimen ein echtes Top-Talent in den eigenen Reihen, welcher mutmaßliche nächstes Jahr bereit sein wird für die Bundesliga. Ihn werden wir im nächsten Teil genauer beleuchten. Sollte Neuer seinen Vertrag verlängern, dürfte ein dauerhafter Wechsel Nübels realistischer werden. Bleibt der Weg zur Nummer eins in München weiterhin versperrt, erscheint ein Transfer – möglicherweise ins Ausland – als wahrscheinlichstes Szenario.

 

TSG Hoffenheim

Haris Tabaković (31)

 

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Haris Tabaković zeigt bei Borussia Mönchengladbach, dass er auch in der Bundesliga ein zuverlässiger Torjäger sein kann. In bislang 27 Pflichtspielen gelangen ihm 13 Tore und drei Vorlagen. Der Stürmer steht weiterhin bei der TSG Hoffenheim unter Vertrag, ist allerdings ohne Kaufoption verliehen. Nach Informationen der Sport Bild wäre die TSG dennoch gesprächsbereit und verlangt rund 5 Millionen Euro Ablöse.

 

Mit seiner Körpergröße von 1,96 Metern und über 53 Prozent gewonnenen Luftzweikämpfen bringt Tabaković genau die Strafraumpräsenz mit, die Gladbach im Angriffsspiel häufig sucht. Gleichzeitig stellt sich für die Borussia im Sommer die Frage, wie sich seine Rolle im Kader entwickeln würde. Mit Tim Kleindienst verfügt der Klub bereits über einen ähnlichen Spielertyp im Sturmzentrum, zudem könnten auch jüngere Optionen eine Rolle spielen. Ob Gladbach dennoch in einen 31-jährigen Angreifer investiert oder andere Lösungen bevorzugt, dürfte eine der spannenden Personalfragen der kommenden Transferperiode werden.

 

Wie könnten die Fohlen bei einem Transfer von Tabaković sich vorne aufstellen?

 

 

Hennes Behrens (21)

 

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Der bei der TSG Hoffenheim unter Vertrag stehende Hennes Behrens ist seit dem Winter an den 1. FC Heidenheim verliehen und sammelt dort erste Erfahrungen im Bundesliga-Umfeld. Seit seiner Rückkehr von einer Verletzung Ende Januar kam der 21-Jährige in jeder Partie zum Einsatz und sammelte bislang rund 550 Spielminuten. Im jüngsten Ligaspiel gegen die TSG Hoffenheim, seinen Stammverein, steuerte er zudem zwei Vorlagen bei.

 

Behrens ist gelernter Linksverteidiger, kann aber auch im linken Mittelfeld oder in einer Dreierkette eingesetzt werden. Seit 2020 steht er bei Hoffenheim unter Vertrag und absolvierte bereits rund 30 Spiele für die zweite Mannschaft des Klubs.

 

Auch statistisch zeigt der Defensivspieler interessante Werte: 71 Prozent erfolgreiche Dribblings, 63 Prozent gewonnene Zweikämpfe sowie 0,7 Balleroberungen im letzten Drittel zeigen, dass er im Gefahrenbereich des Gegners sowohl offensiv wirken kann, als auch im Gegenpressing intensiv mitarbeitet. Gleichzeitig schaltet er sich regelmäßig auch in das Offensivspiel aus tieferen Positionen ein und trägt den Ball häufig über längere Distanzen nach vorne.

 

Für Hoffenheim könnte Behrens perspektivisch eine andere Option auf der linken Seite darstellen als die aktuell häufig eingesetzten defensiveren Lösungen. Gerade in Systemen mit offensiver ausgelegter Außenbahn könnte sein Profil zusätzliche Möglichkeiten eröffnen.

 

RB Leipzig

Abdoul Koné (20)

 

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RB Leipzig verpflichtete Abdoul Koné im Winter für rund 17 Millionen Euro plus mögliche Boni, ließ den Innenverteidiger jedoch zunächst per Rückleihe bis Saisonende bei Stade Reims.

 

In der laufenden Ligue-2-Saison kommt der 20-Jährige bislang auf 22 Einsätze mit einem Tor und einer Vorlage. Mit seinen guten Defensivleistungen trägt er dazu bei, dass Reims die beste Defensive der Liga stellt. Unter anderem 70 Prozent Zweikämpfe in der Luft und 63 Prozent am Boden sind sehr gute Werte. Dazu ist er konzentriert und vorausschauend unterwegs und erobert die meisten zweiten Bälle aller Verteidiger.

 

Auch im Spielaufbau bringt der 1,92 Meter große Verteidiger interessante Ansätze mit. Knapp fünf progressive Pässe ins letzte Drittel pro Partie zeigen seine Rolle im Ballvortrag. Dennoch ist er nicht nur auf seine wirklich gute Passqualität angewiesen. Auch Dribblings zählen zu seinem Repertoire, was ihm in der Gesamtheit sehr interessant macht, da er wenig Limitierungen hat. Hinzu kommt sein Tempo: Mit einer Höchstgeschwindigkeit von über 35 km/h bringt Koné genau die Dynamik mit, die Leipzig für seine hochstehende Defensive benötigt.

 

Je nach System könnte er sowohl in einer Viererkette als auch als halbrechter Innenverteidiger in einer Dreierkette, etwa als rechter Innenverteidiger neben Willi Orbán im Zentrum und Castello Lukeba auf der linken Seite, eingesetzt werden. Im Sommer dürfte der junge Verteidiger daher ernsthaft in den Leipziger Profikader integriert werden. In der aktuellen Grundordnung (primär 4-3-3), bekommt Abwehrchef Orbán möglicherweise eine Menge Druck im Konkurrenzkampf.

 

Bayer Leverkusen

Kerim Alajbegović (18)

 

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Kerim Alajbegović sorgt derzeit beim FC Red Bull Salzburg für Aufsehen. Der 18-jährige Flügelspieler kommt in dieser Saison auf 34 Pflichtspiele mit elf Toren und drei Vorlagen und konnte auch in der Europa League bereits Scorerpunkte sammeln.

 

Leverkusen könnte im Sommer direkt von dieser Entwicklung profitieren. Der Bundesligist hatte Alajbegović 2025 für rund zwei Millionen Euro nach Salzburg verkauft und sich gleichzeitig eine Rückkaufoption gesichert. Diese soll bei etwa sechs Millionen Euro liegen und könnte nach übereinstimmenden Berichten im kommenden Sommer gezogen werden. Es ist also offiziell keine Leihe in seinem Fall, aber dennoch könnte er im Sommer zu seinem vorherigen Verein zurückkehren.

 

Statistisch gehört der bosnische Nationalspieler zu den auffälligsten Offensivspielern seiner Liga: über sechs progressive Pässe, mehrere dynamische Ballvorträge mit Raumgewinn sowie rund vier Abschlüsse pro 90 Minuten unterstreichen seine offensive Präsenz.

 

Sollte Leverkusen die Rückkaufoption ziehen, würde Alajbegović in Kasper Hjulmands bevorzugtem 3-4-2-1-System vor allem für eine der offensiven Halbpositionen hinter dem Stürmer infrage kommen. Genau dort konnte sich zuletzt keiner der Kandidaten dauerhaft festspielen, insbesondere die gelernten Flügelspieler taten sich mit der Rolle schwer. Alajbegovićs Profil im offensiven Halbraum könnte daher interessant werden – bei Bedarf wäre auch ein Einsatz auf der Schiene denkbar. Sollte Leverkusen jedoch kurzfristig keine feste Perspektive im eigenen Kader sehen, erscheint angesichts zahlreicher Interessenten aus dem Ausland auch das Szenario möglich, einen Wechsel und anschließend direkt einen Weiterverkauf in die Wege zu leiten, um zumindest finanziell zu profitieren.

 

Fortsetzung folgt

Diese ersten Personalien zeigen bereits, wie unterschiedlich die Ausgangslagen verliehener Spieler sein können – vom möglichen Rückkehrer mit Perspektive im eigenen Kader bis hin zu potenziellen Transferkandidaten.

 

In den kommenden Teilen dieser Reihe werfen wir einen weiteren Blick auf mehrere Leihspieler der Bundesligisten, deren Entwicklung bei ihren aktuellen Klubs ebenfalls spannende Fragen für den Transfersommer aufwirft. Unter anderem betrachten wir Stuttgarts mögliche neue Nummer eins Dennis Seimen und Freiburgs möglichen Günter-Nachfolger Berkay Yilmaz.

 

Welcher dieser fünf Leihspieler hat eurer Meinung nach die besten Chancen auf eine wichtige Rolle bei seinem Stammverein?

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