©LigaInsider/Getty ImagesMets-Verletzung: Prognose und Ersatzkandidaten
Der FC St. Pauli muss in den verbleibenden beiden Bundesliga-Spielen voraussichtlich auf Karol Mets verzichten. Der Innenverteidiger zog sich eine Muskelverletzung im Oberschenkel zu und fällt laut Klubangaben „bis auf Weiteres“ aus.
Auch wenn die genaue Ausfallzeit offenbleibt, sieht es nach dem vorzeitigen Saisonende des 32-Jährigen aus. Laut der LigaInsider-Datenbank liegt die Median-Ausfallzeit bei muskulären Oberschenkelverletzungen bei vier Wochen. Da die Spielzeit in Kürze endet, erscheint eine Rückkehr äußerst unwahrscheinlich.
Der Ausfall wiegt schwer: Mets zählt seit Jahren zu den defensiven Konstanten bei St. Pauli und bringt insbesondere in der Dreierkette viel Stabilität, Zweikampfhärte und Organisation mit.
Als naheliegendste Variante gilt nun eine Rückversetzung von Eric Smith in die Innenverteidigung. Der Schwede hatte zuletzt häufiger im defensiven Mittelfeld agiert, könnte nun aber wieder in die Dreierkette rücken, um Mets dort zu ersetzen.
In diesem Szenario dürfte Mathias Rasmussen neben Jackson Irvine im zentralen Mittelfeld auflaufen und die durch Smith entstehende Lücke schließen.
Eine weitere ernsthafte Option ist Adam Dźwigała. Der Innenverteidiger könnte Mets direkt ersetzen, wodurch Smith weiterhin im Mittelfeld bleiben würde. Dźwigała wurde zuletzt bereits eingewechselt und dürfte intern entsprechend eine realistische Alternative darstellen.
Deutlich geringere Chancen besitzt dagegen David Nemeth. Der Abwehrmann war lange verletzungsbedingt außen vor und sammelte zuletzt keine Einsatzminuten in der Bundesliga, immerhin gehörte er in den vergangenen Wochen aber wieder zum Spieltagskader.
Aktuell spricht dennoch vieles dafür, dass St. Pauli auf die stabilste Lösung mit Smith in der Dreierkette setzen wird. Dźwigała bleibt jedoch ein Name, den Manager für den Saisonendspurt im Blick behalten sollten.




















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