Bei Borussia Dortmund könnte es auch aufgrund der aktuellen Personalprobleme eine Variante geben, in der Joey Veerman, Felix Nmecha und Jobe Bellingham gemeinsam auf dem Platz stehen. Trainer Niko Kovač bestätigte auf der Pressekonferenz vor der Partie gegen den SV Werder Bremen am Freitag, dass er sich mit dieser Möglichkeit sogar bereits konkret beschäftigt hat und nannte dabei auch Marcel Sabitzer namentlich.
Auf die Frage, ob alle drei Mittelfeldspieler gleichzeitig zum Einsatz kommen könnten, antwortete Kovač: „Genau das habe ich heute thematisiert. Ja, es ist alles möglich.“ Der BVB habe mit dem Trio und den weiteren Mittelfeldspielern verschiedene taktische Varianten zur Verfügung. „Wir können schon das eine oder andere drehen und die Option lassen wir uns auch offen.“
Denkbar wäre dabei beispielsweise eine Umstellung auf ein 4-3-3, in dem Veerman, Nmecha und Bellingham das zentrale Mittelfeld bilden, wobei Kovač von der etablierten Dreierkette eigentlich nur ungern abweicht. Beier und Nwaneri könnten dann die offensiveren Außenpositionen übernehmen. Wie realistisch diese Variante bereits gegen Werder Bremen ist, dürfte auch davon abhängen, welche zuletzt angeschlagenen Dortmunder am Freitag zur Verfügung stehen. Insbesondere die Besetzung der Schienenpositionen wirft noch Fragen auf, da sowohl Daniel Svensson als auch Julian Ryerson fraglich sind.
Grundsätzlich ist auch ein 3-5-2 mit zwei echten Angreifern eine Möglichkeit, die in den bisherigen Partien bereits situativ auftrat, etwa wenn Ethan Nwaneri sich von der Halbposition ins Zentrum fallen ließ. Kovač wollte sich auf keine Variante festlegen, machte aber deutlich, dass er ein gemeinsames Auflaufen des Trios im Hinterkopf hat: „Manchmal erfordern bestimmte Situationen auch bestimmte Handlungsweisen eines Trainers.“
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