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Jamal Musiala hat beim FC Bayern den nächsten wichtigen Schritt zurück in Richtung Normalität gemacht. Nachdem der Offensivspieler aufgrund seiner neurologischen Dysfunktion zuletzt noch dosiert eingesetzt und belastet worden war, stand er beim 5:0 gegen FK Bodø/Glimt erstmals wieder von Beginn an auf dem Platz.

 

Musiala benötigte dabei nicht lange, um sich zurückzumelden: Der 23-Jährige erzielte den Treffer zur 1:0-Führung und sammelte insgesamt 65 Minuten Spielpraxis, ehe sein Arbeitstag beendet war. Cheftrainer Vincent Kompany machte nach der Partie deutlich, dass sich Musiala diesen Startelfeinsatz mit seinen Leistungen im Training verdient hatte.

 

Kompany: „Das war kein Geschenk“

„Als er wusste, dass er startet, hat man natürlich sofort gesehen, dass er glücklich ist“, berichtete Kompany. Für Musiala sei die Rückkehr in die Anfangsformation ein großer Moment gewesen. Gleichzeitig betonte der Coach: „Das war kein Geschenk.“ Vielmehr sei der Nationalspieler inzwischen an einem Punkt angekommen, an dem ein solcher Schritt wieder möglich gewesen sei.

 

Auch im grundsätzlichen Umgang mit Musialas Situation sieht Kompany inzwischen viel Normalität. Die Bayern hätten über einen längeren Zeitraum gelernt, mit den Abläufen umzugehen und die Belastung entsprechend zu steuern. Mittlerweile rücke die sportliche Leistung wieder stärker in den Vordergrund: „Wir wissen, wann es nur noch über Leistung geht und in dieser Phase sind wir jetzt.“

 

Musiala hat damit auf dem Weg zurück zur vollständigen Normalität einen großen Schritt gemacht. Ob nach den 65 Minuten in der Königsklasse bereits am Sonntag (17:30 Uhr) bei der SV 07 Elversberg der nächste Einsatz folgt, bleibt angesichts der bisherigen Belastungssteuerung abzuwarten.

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