Finn Jeltsch hat sich beim VfB Stuttgart innerhalb kurzer Zeit vom Perspektivspieler zum Leistungsträger entwickelt. Der 20-jährige Innenverteidiger überzeugt seit seinem Wechsel vom 1. FC Nürnberg im Februar 2025 (9,5 Millionen Euro Ablöse) mit konstant starken Leistungen und hat sich damit längst einen festen Stellenwert bei den Schwaben erarbeitet.
Sportvorstand Fabian Wohlgemuth zeigt sich laut einem kicker-Bericht von dieser Entwicklung wenig überrascht. „Die Entwicklungskurve zeigt, seit er bei uns ist, sehr deutlich nach oben“, erklärte der VfB-Verantwortliche. Besonders hebt er Jeltschs Zweikampfführung, sein Verhalten im Spielaufbau und dessen Bereitschaft hervor, Verantwortung zu übernehmen.
Auch Cheftrainer Sebastian Hoeneß traut dem Defensivspieler noch einiges zu. „Er ist sehr lernwillig. Wenn er das bleibt, wird er noch besser. Finn gehört die Zukunft“, so der Coach. Jeltsch selbst sieht seine Stärken vor allem in der Kombination aus Zweikampfhärte, Tempo und Spielaufbau. Seine offensive Ausrichtung führt er auch darauf zurück, dass er in der Jugend lange im Mittelfeld eingesetzt wurde.
Der Aufstieg des Youngsters macht sich inzwischen auch auf anderen Ebenen bemerkbar. Jeltsch wurde bereits zur deutschen A-Nationalmannschaft berufen, wartet dort aber noch auf seinen ersten Einsatz. Zudem zählt er zu den Kandidaten für den Golden-Boy-Award.
Dass mehrere europäische Spitzenvereine seine Entwicklung verfolgen, ist längst bekannt. Der kicker nennt nun neben Inter Mailand und dem FC Barcelona auch Real Madrid sowie den FC Bayern München. Für den VfB besteht angesichts eines bis 2030 laufenden Vertrags ohne Ausstiegsklausel allerdings kein unmittelbarer Handlungsdruck.
Beim 1:1 in der Champions League gegen Atlético Madrid erhielt Jeltsch am Dienstag eine Verschnaufpause. Für das Bundesliga-Heimspiel gegen Tabellenschlusslicht Borussia Mönchengladbach am Freitagabend (20:30 Uhr) dürfte der Innenverteidiger wieder in der Stuttgarter Startformation gefragt sein.
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