Filippo Mane droht Borussia Dortmund erneut verletzungsbedingt zu fehlen. Der Innenverteidiger musste beim 3:2-Auswärtssieg gegen die TSG Hoffenheim bereits in der ersten Halbzeit angeschlagen vom Platz, wurde in der 32. Minute durch Ethan Nwaneri ersetzt. Nach Abpfiff deuteten die ersten Einschätzungen beim BVB auf eine Muskelverletzung hin.
„Er sagte mir, dass er davon ausgeht, dass es sich um eine Muskelverletzung handelt. Das werden wir morgen bei der Untersuchung wahrscheinlich bestätigen“, erklärte Cheftrainer Niko Kovač auf der Pressekonferenz nach der Partie. Wie schwer es den 21-Jährigen erwischt hat, ist zunächst noch offen.
Besonders bitter ist der erneute Rückschlag, weil Mane in der Vergangenheit bereits mehrfach von muskulären Problemen ausgebremst wurde. Kovač lobte ausdrücklich die Einstellung seines Schützlings, machte aber zugleich deutlich, dass der BVB die wiederkehrenden Beschwerden weiter genau analysieren müsse. „Der Junge macht einen richtig guten Job, arbeitet fleißig und ist wirklich ein Musterprofi, aber sein Körper spielt bei ihm immer wieder verrückt. Das sind schon sehr, sehr viele Muskelverletzungen. Wir müssen schauen, wo die Ursache liegt. Daran arbeiten wir. Wir haben das schon ein bisschen reduzieren können, aber es ist trotzdem noch nicht optimal.“
Auch Geschäftsführer Sport Lars Ricken berichtete nach der Begegnung von einem entsprechend enttäuschten Mane. „Ich habe kurz mit ihm gesprochen. Natürlich war er in der Kabine niedergeschlagen. Nach aktuellem Stand ist es eine Muskelverletzung. Wir hoffen, dass sie nicht schwerwiegend ist und er schnell zurückkommt“, sagte Ricken gegenüber den Ruhr Nachrichten.
Genauere Klarheit über die mögliche Ausfallzeit soll nun die angekündigte Untersuchung bringen. Sollte sich der Verdacht auf eine Muskelverletzung bestätigen, wäre der erneute Ausfall für Dortmund ein weiterer Rückschlag.
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