©Getty/LigaInsiderNmecha-Ausfall: Ersatz und Prognose
Borussia Dortmund muss in den kommenden Wochen ohne Felix Nmecha auskommen. Der 25-jährige Mittelfeldspieler zog sich eine Außenbandverletzung im Knie zu und wird dem BVB damit länger fehlen. Nach LigaInsider-Daten ist – je nach Schwere der Verletzung – mit einer Ausfallzeit von 68 bis 109 Tagen zu rechnen. Im ungünstigsten Fall könnte die Saison für den zentralen Mittelfeldakteur damit sogar vorzeitig beendet sein.
Für die Dortmunder ist das ein empfindlicher Verlust, denn Nmecha hatte sich zuletzt als wichtige Stütze im Zentrum etabliert – sowohl im Spiel gegen den Ball als auch im strukturierten Aufbau.
Trainer Niko Kovač verfügt jedoch über mehrere Alternativen, um den Ausfall aufzufangen. Marcel Sabitzer bringt Erfahrung, Intensität und Struktur ins Spiel und gehörte zuletzt ohnehin zur Startelf. Auch Jobe Bellingham ist eine naheliegende Lösung: Der 20-Jährige überzeugt mit Dynamik, Physis und Präsenz in den Zweikämpfen.
Julian Brandt bietet sich hingegen als offensivere Variante an, wenn es darum geht, mehr Kreativität und Spielgestaltung ins Zentrum zu bringen. Eine weitere Option ist Carney Chukwuemeka, der mit seiner Technik und Dribbelstärke für zusätzliche Impulse sorgen kann – vor allem in engen Räumen.
Wen würdet ihr als offensivere Variante eher auch mal in der Achter-Position einsetzen?
Die Ausfallzeit von Nmecha zwingt den BVB dazu, die Aufgaben im Mittelfeld neu zu verteilen. Eine klare Eins-zu-eins-Lösung gibt es nicht, vielmehr dürfte Kovač je nach Gegner und Spielverlauf unterschiedliche Profile einbauen.
Klar ist: Dortmund hat die Qualität, den Ausfall intern aufzufangen – muss nun aber schnell die passende Balance finden, um den Verlust von Nmecha bestmöglich zu kompensieren.
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