Eren Dinkçi kann sich schon zu einem frühen Zeitpunkt seiner Leihe zum SV Werder Bremen einen dauerhaften Verbleib an der Weser vorstellen. Der 24-Jährige ist für diese Saison vom SC Freiburg ausgeliehen und hat nun deutlich gemacht, dass er gerne über den kommenden Sommer hinaus für seinen Heimatverein spielen würde.
„Ich hätte persönlich nichts dagegen, hier zu bleiben. Warum auch? Ich bin zu Hause, ich fühle mich hier einfach am wohlsten“, erklärte Dinkçi während einer Medienrunde. Gleichzeitig weiß der Offensivspieler um die Hürden bei einem möglichen festen Transfer. Sein Vertrag in Freiburg läuft laut DeichStube noch bis 2028, zudem besitzt Werder keine Kaufoption.
Auf Bremer Seite kommt Dinkçis Bekenntnis grundsätzlich gut an. Peter Niemeyer, Leiter Profifußball beim SVW, erinnerte daran, dass es im Sommer weitere Interessenten für den Rechtsaußen gegeben habe. Umso zufriedener sei Werder, sowohl Dinkçi als auch den SC Freiburg von der Leihe überzeugt zu haben.
Konkrete Überlegungen zu einer dauerhaften Verpflichtung gibt es zum jetzigen Zeitpunkt allerdings noch nicht. „Über den nächsten Sommer haben wir noch nicht nachgedacht, wir sind erst einmal glücklich, dass er jetzt hier ist“, erklärte Niemeyer gegenüber der DeichStube.
Auch Dinkçi selbst ordnet seine Situation realistisch ein. „Ich weiß, dass Freiburg einen Plan mit mir hat, ich da noch einen Vertrag habe und dass es nicht so einfach wird, mich da irgendwie rauszubekommen“, sagte der gebürtige Bremer. Sein persönlicher Wunsch ist dennoch bereits klar formuliert.
Für einen dauerhaften Verbleib müssten sich Werder und Freiburg zu einem späteren Zeitpunkt somit erst auf einen Transfer verständigen. Vorerst steht für die Bremer und Dinkçi aber die laufende Saison im Mittelpunkt – mit offenem Ausgang über den Sommer hinaus.
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