Zum Inhalt springen

Beim 1. FC Köln wird Ellyes Skhiri bekanntlich noch längere Zeit fehlen. Trainer René Wagner hofft nach dem Syndesmoseriss seines Mittelfeldspielers darauf, den 31-Jährigen zu Beginn des kommenden Jahres wieder als Option begrüßen zu können.

 

„Das war für uns ein brutaler Schlag, Ellyes jetzt für eine Weile nicht da zu haben“, erklärte Wagner auf der Pressekonferenz am Mittwoch. Einen konkreten Zeitplan könne er noch nicht nennen. „Ohne eine große Tendenz zu geben: Ich hoffe, dass er Anfang des nächsten Jahres wieder eine Option sein kann. Da müssen wir geduldig bleiben und schauen, wie sich der Reha-Prozess bei ihm verhält.“

 

Bis dahin muss der FC die Lücke im zentralen Mittelfeld intern auffangen. Die besten Aussichten auf einen Platz in der Startelf besitzen aktuell Tom Krauß und Ísak Jóhannesson. Krauß war beim 2:1 gegen Borussia Mönchengladbach zur Pause für Skhiri eingewechselt worden und erhielt anschließend viel Lob. „Tom kam in der Halbzeit rein und hat das gut gemacht. Er hat viel Energie von der Bank gebracht“, sagte Wagner.

 

Okon-Engstler bleibt ebenfalls eine Option

Dahinter bringt sich auch Paul Okon-Engstler ins Rennen. Der Sommerneuzugang hatte zu Saisonbeginn bereits in den ersten beiden Pflichtspielen von Beginn an gespielt, zuletzt aber weniger Einsatzzeit erhalten. Wagner sieht in ihm dennoch weiterhin eine ernsthafte Alternative.

 

„Da haben wir einen Spieler, den vielleicht nicht alle auf dem Schirm haben, den wir aber jeden Tag im Training sehen und der uns fußballerisch in Momenten helfen kann“, erklärte der FC-Coach. Insgesamt sieht er Köln mit Krauß, Jóhannesson und Okon-Engstler auf dieser Position derzeit „gut aufgestellt“.

 

Für den Trainingsbetrieb greift der FC zusätzlich auf den Nachwuchs zurück. Am Mittwoch war Gil Neves bei den Profis dabei. Auch die Führungsrolle Skhiris müsse nun von anderen übernommen werden. „Jetzt müssen andere Spieler in die Bresche springen – und das werden sie auch tun.“

Nächste Spiele

Leichtes Programm
leicht (12)schwer (21)

Kommentare3

Diskutiere mit der Community über diesen Artikel.

Diskutiere mit der Community über diesen Artikel