Can Uzun und Farès Chaïbi haben beim 3:1-Erfolg von Eintracht Frankfurt gegen den Hamburger SV einmal mehr ihre Qualitäten im Zusammenspiel unter Beweis gestellt. Die beiden Mittelfeldspieler bereiteten nicht nur Treffer vor, sondern sorgten mit ihren Kombinationen auch darüber hinaus für Probleme in der HSV-Defensive. Trainer Adi Hütter zeigte sich nach der Partie entsprechend zufrieden.
„Sie kennen sich ja schon länger. Beide haben ein sehr gutes Spiel gemacht“, lobte der Österreicher auf der Pressekonferenz. Besonders Uzun hob Hütter im weiteren Verlauf noch einmal hervor: „Wenn ich auch wieder die Leistungen von Can Uzun sehe, wie er marschiert, läuft und rackert für die Mannschaft, dann sind wir auf dem richtigen Weg.“
Das Lob beschränkte sich allerdings nicht auf die beiden Offensivakteure. Hütter würdigte die gesamte Mannschaft, die seine Vorgaben gegen Hamburg überzeugend umgesetzt habe. Dabei ging es dem 56-Jährigen nicht allein um spielerische Lösungen, sondern insbesondere um Einsatzbereitschaft und Intensität.
„Ein bisschen schön kicken, aber die Punkte nicht gewinnen, das geht nicht und passt auch nicht zu diesem Klub“, stellte der Eintracht-Coach klar. Er wolle einen Fußball sehen, „der proaktiv ist und begeistert“. Dazu gehöre auch, dass seine Mannschaft wieder unbequemer für die Gegner werde.
Die jüngsten Ergebnisse bestärken Hütter in seiner Arbeit. Nach der deutlichen 0:6-Niederlage gegen RB Leipzig habe man intern viele Dinge angesprochen und im Training aufgearbeitet. In den darauffolgenden Spielen gelangen der Eintracht drei Siege.
Mit dem Erfolg gegen den HSV rückten die Frankfurter auf Tabellenplatz acht vor. Für Hütter steht dennoch weniger die aktuelle Platzierung als vielmehr die Entwicklung seiner Mannschaft im Vordergrund. „Wir sind auf dem richtigen Weg“, lautete sein Fazit.
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